16. Juli 2018

b.i.t.online   3 / 2015
Reportagen

„So hatte ich mir als Informatiker die digitale Bibliothek nicht vorgestellt“ frei

Bericht über den 104. Bibliothekartag, Nürnberg, 26. - 29. Mai 2015

Vera Münch
Seit vielen Jahren ist der Bibliothekartag ein großes lernfest, auf dem viel gelacht, viel gelernt und viel gefeiert wird. Nürnberg war anders. in 389 Vorträgen, Arbeitssitzungen, Workshops und Diskussionen konnten die 3815 Teilnehmenden natürlich jede Menge lernen und auf der Kongressparty feierten die Konditionsstärksten unter ihnen auch diesmal wieder bis in die frühen Morgenstunden. Doch aus den Vortragssälen und der Ausstellungshalle ist die Partystimmung gewichen. „Die digitale Transformation hat die Bibliotheken fest im Griff“, so Dr. Thomas Mutschler, ThULB Jena, in seiner anmoderation des GeSiG-Podiums. Ein Satz, der in leichten Abwandlungen sowohl in Vorträgen für Öffentliche wie für wissenschaftliche Bibliotheken immer und immer wieder zu hören war. Die Auswirkungen der Digitalisierung sind greifbar geworden. im Vortragsblock 'wissenschaftliche Bibliotheken 3.0 - hybride Bestände, FiD, MOOCs etc.' formulierte Dr. Ewald Brahms, UB Hildesheim die große resultierende Frage unmissverständlich: „Was ist das Kerngeschäft der Bibliotheken in Zukunft?“.

Guerilla-Marketing für Bibliotheken und mehr ... frei

Das Innovationsforum auf dem Nürnberger Bibliothekartag

Karin Holste-Flinspach
In Zusammenarbeit mit b.i.t.online lädt die Kommission für Ausbildung und Berufsbilder des Berufsverbands Information Bibliothek (BIB) regelmäßig Studierende ein, sich mit Studienprojekten oder Bachelor- und Masterarbeiten aus dem Bereich Bibliothek, Information und Dokumentation für den mit 500,- Euro pro Auszeichnung dotierten b.i.t.online-Innovationspreis zu bewerben. Neben dem Preisgeld bekommen die Gewinnerinnen und Gewinner die Möglichkeit, ihre Arbeiten beim Innovationsforum auf dem Bibliothekartag vorzustellen. Geeignete Arbeiten werden zudem in der Buchreihe b.i.t.online Innovativ veröffentlicht. Darüber hinaus erhalten die Ausgezeichneten eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft im BIB.

„Sammlungen wird es immer geben. Die Frage ist:
brauchen wir dazu die Bibliothek als Institution?“ frei

Steffen Wawra
Bericht über die Podiumsdiskussion „Schöne neue Welt? Bestandsaufbau im digitalen Zeitalter“, organisiert von GeSIG Netzwerk Fachinformation e.V. auf dem 104. Bibliothekartag in Nürnberg.

Von Pinguinen lernen frei

Erste „#VisDom“ an der FH Potsdam: Symposium zur Visualisierung von Daten und Informationen

Roland Koch
Digitale Inhalte bereichern die Realität auf immer neue Weise. Für Smartphones und Tablets etwa gibt es Apps, die Orte oder Objekte erkennen und zu ihnen passende Zusatzinfos bereitstellen. Diese „Augmented Reality“ bietet auch Bibliotheken ungeahnte Möglichkeiten.

Mit der Hilfe von Verlagen über Google und Goodreads zurück zur Bibliothek frei

Vera Münch
Die beim OCLC Informationstag 2015 am 28. April in Frankfurt vorgestellten Programme und Werkzeuge zum grenzenlosen globalen Zusammenschalten von Informations- und Literaturangeboten im Internet sowie der Unternehmen und Einrichtungen, die dahinter stehen, sind beachtlich.

1. Darmstädter Symposium Informationswissenschaft frei

Luzian Weisel
Das „Darmstädter Symposium Informationswissenschaft 2015“ (DSIW 2015) fand in Kooperation des Studiengangs Informationswissenschaft an der Hochschule Darmstadt und der DGI sowie dem Verein IT FOR WORK e.V. statt und bot eine Informations- und Diskussionsplattform für die zukünftige Ausrichtung des Fachgebiets.

Vom Verleihen und Verlegen – Wie Bibliotheken und Verlage kooperieren können frei

Bericht von der 1. Fachkonferenz E-Books und Bibliotheken

Martina Kuth
„Vom Verleihen und Verlegen – Wie Bibliotheken und Verlage kooperieren können“, unter dieses Motto setzten die Akademie der Deutschen Medien und der E-Book-Anbieter Ciando ihre 1. Fachkonferenz E-Books und Bibliotheken. Vertreter aus Verlagen, Handel und Bibliotheken nahmen im Münchener Literaturhaus am 21. April 2015 zu den Strategien von Verlagen und Aggregatoren und der (Un-)Möglichkeit angemessener E-Book-Angebote in Öffentlichen und Wissenschaftlichen Bibliotheken Stellung.

Mit Vollbart und Smartphone frei

Roland Koch
Anfang Mai fand die neunte Version der re:publica statt, der großen Berliner Konferenz zur digitalen Gesellschaft. 850 Speaker aus 60 Ländern boten 500 Stunden Programm. wer nicht dabei sein konnte, hat was verpasst – aber nicht alles. Im Internet lassen sich viele Events auch jetzt noch ansehen.