23. Januar 2018

b.i.t.online   4 / 2015
Fachbeiträge

Entity Facts – ein neuer Dienst der Deutschen Nationalbibliothek

Wolfgang Boiger
Seit März 2014 bietet die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) einen neuen Dienst an: Entity Facts. Dieser Dienst sammelt in einer Datenbank zu Entitäten steckbriefartig Daten, beispielsweise Lebensdaten von Personen, und stellt diese über eine öffentliche Schnittstelle zur Nachnutzung kostenfrei zur Verfügung. Entity Facts richtet sich nicht direkt an Konsumenten von Webseiten (z. B. von OPACs oder Online-Biographien) sondern an die Betreiber bzw. Entwickler der Webseiten. Letztere können Informationen von Entity Facts beziehen, um ihre Seiten mit diesen Informationen anzureichern und sie damit für die Nutzer ihres Webangebots attraktiver zu machen.

OJS – Open Journal Systems: Überblick und Funktionalitäten

Seit seiner Einführung vor etwa 15 Jahren hat sich Open Journal Systems (OJS) zu einem Standard
für die Publikation und Verwaltung elektronischer Fachzeitschriften entwickelt

Dulip Withanage
Open-Journal Systems (OJS) ist eine freie web-basierte Software zum Publizieren und Verwalten von elektronischen Fachzeitschriften. Sie wird im Rahmen des „Public Knowledge Project“ (PKP) entwickelt, einer Kooperation mehrerer internationaler Universitäten und Universitätsbibliotheken. Im deutschsprachigen Raum tragen die Universitätsbibliothek (UB) Heidelberg und das Center für Digitale Systeme (CeDiS) der Freien Universität Berlin als Kooperationspartner zur Weiterentwicklung von OJS bei.

Die SRU Update Schnittstelle – Erschließung mit Zukunft

Karin Schmidgall
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach ist weltweit eines der bedeutendsten Zentren für die Sammlung und Erschließung der deutschsprachigen Literatur seit der Aufklärung. Mit dem Onlinekatalog „Kallias“ wird seit 1999 ein Informationssystem betrieben, das sämtliche Materialien: Bücher, Zeitschriften, Beiträge, Rundfunkmanuskripte, Ton- und Bildträger, Manuskripte, Briefe, Gemälde, Fotografien und geschlossene Bestände – vom Nachlass über die Autorenbibliothek bis hin zu den Dokumenten des literarischen Lebens – in einem Netzwerk zusammengeführt und für die Forschung bereitstellt.