21. Januar 2018

b.i.t.online   2 / 2016
Fachbeiträge

Data Librarian: Das moderne Berufsbild frei

Henrike Hapke
Je größer die Welt der Medien bzw. Daten wird und je mehr neue Services hinzu kommen, desto größer werden auch die Anforderungen, welche an Bibliothekare und Informations- wissenschaftler gestellt werden; das vor allem auch im wissen- schaftlichen Bereich. Für das wissenschaftliche Arbeiten und die Forschung bilden digitale Daten heute die Grundlagen. Unter anderem aus diesem Grund wachsen die neuen Aufgabenfelder hier stetig an und es bilden sich neue berufliche Fachrichtungen heraus.
In erster Linie in den letzten Jahren.
     Die Veränderungen im Bibliotheksbereich werden auf Tagungen und Messen diskutiert. So gab es auf dem Bibliothekartag in Bremen im Jahr 2014 ein Panel zum Thema „Management von Forschungsdaten” und auf der Frankfurter Buchmesse im Herbst letzten Jahres waren „Datenmanagement” und „Data Librarian” oft diskutierte Themen.

„Auf dem Weg zur eigenen Suche” –
Ein Tutorial zur Inbetriebnahme einer VuFind-Demoversion frei

Stefan Niesner
Als Stand der Dinge eines modernen Online-Bibliothekskatalogs darf heute ein sogenanntes Discovery System angesehen werden. Ein Discovery System basiert auf Suchmaschinentechnologie und integriert Metadaten aus heterogenen Quellen in einem zentralen Suchindex. Neben dem Suchindex sind wesentliche Elemente eines Discovery Systems eine Suchmaske mit nur einem Suchschlitz, die Sortierung der Suchergebnisse mittels Relevanzranking sowie eine nachträgliche Einschränkung des Suchergebnisses mittels Facetten.
Discovery Systeme gibt es als kostenpflichtige Produkte und auf Basis von Open Source-Software. Die entscheidenden Aspekte der Definition von Open Source sind ein frei verfügbarer Quelltext sowie die Erlaubnis zur beliebigen Nutzung, Veränderung und Verbreitung der Software. Für Bibliotheken besteht durch den Einsatz von Open Source-Software eine Möglichkeit zur Anpassung an lokale Gegebenheiten und Nutzerwünsche.

Suchmaschinenoptimierung für öffentliche Bibliotheken am Beispiel von Google frei
– Warum Platz eins nicht alles ist

Daniela Ulbrich
Suchmaschinen im Allgemeinen und Google im Besonderen sind bei vielen Internetnutzern die erste Anlaufstelle auf ihrer Reise durch das World Wide Web. Dabei gilt Google oft als allwissend, hilft es doch schnell und unkompliziert und findet auf eigentlich jede Frage eine Antwort. Aber wie kommen Google und andere Suchmaschinen
zu diesen Antworten, und wie gut sind diese? Nur die Wenigsten wissen, dass Suchmaschinen gar nicht im Internet suchen, sondern dass es allein in der Macht des Suchmaschinenanbieters liegt, ob eine Webseite überhaupt in den Treffern auftaucht und an welcher Stelle diese angezeigt wird.