15. Oktober 2018

b.i.t.online   2 / 2017
Nachrichtenbeiträge

RFID-basierte Bibliothekstechnologie – ein Schritt weiter

Ein Test mit tragbaren Lesegeräten und Robotern am MPI Luxemburg

Juja Chakarova und Allan Mulondo
Moderne Bibliothekare sind Informations- und Wissensverwalter. Jedoch müssen sie aber auch tägliche Routineaufgaben erfüllen, wie etwa Bücher etikettieren, Bücher in die Regale sortieren oder eine Inventur des Bestands durchführen, um nur wenige zu nennen. Die Abgabe dieser routinemäßigen Verpflichtungen an einen Roboter würde eine Menge Zeit sparen; dann könnte man sich wichtigeren Aufgaben widmen.
Mit der Absicht, technische Innovationen zu fördern, hat die Max Planck Institut Luxemburg Bibliothek im Februar 2016 das Projekt LIKE (Lab for Innovation, Knowledge and Exchange) ins Leben gerufen. Eines der ersten LIKE-Projekte implizierte die RFID-Code Nutzung, um diese neben dem bisher manuell durchgeführten Selbstprüfungsverfahren durch weitere RFID-Funktionen in Bibliotheken zu maximieren.

Kooperative Erschließung von Presseausschnitt-Sammlungen

Das DFG-Projekt „Zeitgenössische Kunst im Spiegel der Presse:
Digitalisierung und Erschließung der Presseausschnitt-Sammlung aus den Jahren 1950 bis 2013”

Kathrin Mayer
Mit der Förderzusage für dieses DFG-Projekt wurde dem
Institut für moderne Kunst Nürnberg von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Möglichkeit geboten, ein Pilotprojekt für einen bisher wenig erforschten Bereich durchzuführen.
Das mit einer Gesamtlaufzeit von sechs Jahren angesetzte Projekt wurde im Oktober 2014 für zunächst drei Jahre positiv beschieden und startete im Januar 2015. Im laufenden Jahr 2017 werden der zweite Zwischenbericht sowie der Folgeantrag für den zweiten Teil des Projektes bei der DFG eingereicht.

Wissen fürs Volk

Marion Koch
Einen Steinwurf vom Deutschen Reichstag entfernt befindet sich in einem Bau aus Beton und Glas die Parlamentsbibliothek. Ihre Hauptaufgabe: Informationen für die Bundestagsabgeordneten
zusammentragen. Daran haben Digitalisierung und Internet nichts geändert. Und doch haben auch sie hier ihre Spuren hinterlassen. Ein Besuch.

sharemagazines – der digitale Lesezirkel

Jolande Heidenreich
sharemagazines bietet seinen Kunden – bisher bereits über 200 Cafés, Hotels, Arztpraxen, Kliniken, Friseursalons und Bibliotheken – eine stetig wachsende Auswahl an deutschsprachigen Tageszeitungen und Magazinen. Momentan umfasst die digitale Bibliothek bereits über 180 Publikationen, darunter unter
anderem der Stern, 11 Freunde, GEO, Business Punk und die Hamburger Morgenpost. Über die sharemagazines-App für iOS und Android steht den Nutzern das gesamte Angebot auf ihren eigenen Smartphones oder Tablets in allen teilnehmenden Locations kostenlos zur Verfügung.