20. Januar 2018
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The book will never die:
Springer scannt seinen Buchbestand rückwirkend ab 1842

Online-Bucharchiv wird auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt

Springer Science+Business Media startet sein umfassendes Digitalisierungsprojekt Springer Book Archives. Dabei  sollen möglichst alle Bücher digitalisiert werden, die seit der Verlagsgründung 1842 erschienen sind. Das Online-Bucharchiv wird nach Verlagsschätzungen etwa 65.000 Titel umfassen. Unter den Archivtiteln befinden sich wissenschaftlich wie historisch einmalige Werke von Albert Einstein, Niels Bohr, Sir John Eccles, Lise Meitner, Werner Siemens oder Rudolf Diesel, um nur einige wenige zu nennen. Die Online-Bucharchive werden auf der verlagseigenen Plattform SpringerLink zu lesen sein, so wie alle anderen Bücher von Springer, die seit 2005 standardmäßig als eBook und in Print erscheinen. Springer wird bei Abschluss dieses Mammutprojekts Ende 2012 mehr als 110.000 Bücher auf www.springerlink.com anbieten können.

Im Vorfeld dieses riesigen Onlineprojekts waren aufwendige Recherchearbeiten notwendig, um die Autorenrechte für die elektronische Erfassung einzuholen. Springer ging bereits im Vorfeld auf die Autoren bzw. die Inhaber der Urheberrechte zu, um die Honorarfrage für die elektronische Ausgabe zu klären.

Etwa 70 Prozent der Bücher von Springer Book Archives sind englische Publikationen, circa 30 Prozent sind deutschsprachige Titel und einige wenige Titel auf Niederländisch. Ähnlich verhält sich die Aufteilung von wissenschaftlichen STM-Titeln und dem Anteil an Fachliteratur aus dem B2B-Bereich. Diese Zahlen spiegeln deutlich die gewachsene Verlagsgeschichte wieder. Die Bücher des Springer-Online-Bucharchivs setzt sich aus insgesamt 17 verschiedenen Buchmarken (Imprints) zusammen, darunter die deutschen Wirtschaftsbücher von Gabler, der amerikanische Computerbuch-Verlag Apress oder die amerikanische Sachbuchmarke Copernicus. Der größte Anteil des Bucharchivs kommt mit über 20 Prozent aus der Medizin.

„Das Projekt Springer Book Archives steht für Springers Selbstverpflichtung, wertvolle Publikationen aus der Vergangenheit für die Wissenschaft wieder aktiv zu beleben. Bei Springer wird kein Buch für ewig verschwinden, sondern höchstens der Status ‘vergriffen‘. Unsere alten Bestände ruhten bislang gut verwahrt in unseren Handbucharchiven, doch dank innovativer Technologien können sie nun wieder erschlossen werden. Dafür haben wir zwar größere Investitionen tätigen müssen, doch wir sind überzeugt, dass die Scientific Community unsere Initiative sehr zu schätzen weiß“, sagt Derk Haank, CEO von Springer Science+Business Media.


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