20. Juni 2018
  NEWS

DGI-Konferenz 2012

Social Media & Web Science – Das Web als Lebensraum

Am 22. und 23. März 2012 geht es bei der 2. DGI-Konferenz im Lindner Congress Hotel in Düsseldorf um das hochaktuelle Thema „Social Media und Web Science. Das Web als Lebensraum". Wer in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung mit den Veränderungen durch die omnipräsenten technischen Kommunikationsmöglichkeiten konfrontiert ist und sich kritisch und vorausschauend mit den damit einhergehenden Veränderungen befasst, wird hier auf den neuesten Stand gebracht und anregende Gesprächspartner finden. Das Programm beginnt mit einer Keynote von Dame Wendy Hall, Professorin an der University of Southampton und Mitbegründerin der Web Science Research Initiative. Die DGI-Konferenz 2012 bezieht aktuelle Forschungsprojekte aus ganz Europa und teilweise auch darüber hinaus diesmal ganz explizit mit ein. Am Donnerstag, dem 22. März 2012, sind drei englischsprachige Sessions den Beiträgen von internationalen Referenten gewidmet. Insgesamt sind Beiträge aus 15 verschiedenen Ländern eingereicht worden, aus denen nur die besten Vorschläge ausgewählt wurden. Unter den Beitragsthemen finden sich beispielsweise spezielle Länderstudien zu E-Government oder Social-Media-Nutzung, Beiträge zur Kollaboration in und zur Evaluation von digitalen Bibliotheken sowie Modelle zur Informationsverbreitung in Social Media. Besonders aktuelle Ergebnisse sowie laufende Projekte werden als Poster-Beiträge vorgestellt. Die Poster werden ausgestellt und in einer Kurz-Session, dem Poster-Slam, präsentiert, wobei die Referenten ihre Ergebnisse in wenigen Minuten auf den Punkt bringen. Mit Sessions wie „Wertschöpfung mit Social Media“ sowie „Wissenschaftliche Kommunikation im Social Web“ oder der Podiumsdiskussion „Social Software im Unternehmen“ wird das Konferenz-Thema sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus Anwendersicht betrachtet.

DGI und der Wissenschaftsverlag Elsevier verleihen erneut den Best Paper Award für Young Information Professionals (YIP). Aktuelle und umfassende Informationen zur 2. DGI-Konferenz gibt es unter www.dgi-info.de. Eine rasche Anmeldung wird empfohlen, das Zimmerkontingent im Konferenzhotel ist begrenzt.

DIATA12
Im Begleitprogramm zur DGI-Konferenz organisieren Katrin Weller und Cornelius Puschmann aus der Düsseldorfer Nachwuchsforschergruppe „Wissenschaft und Internet“ (NFGWIN) am 21. März 2012 in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf der zweite „Düsseldorf Workshop on Interdisciplinary Approaches to Twitter Analysis“. Es werden Ansätze zur Auswertung von Twitter-Kommunikation aus verschiedenen Forschungsrichtungen vorgestellt und diskutiert. Die enormen Datenmengen, die täglich von den Twitter-Nutzern durch das Verfassen von Tweets produziert werden (letzte Schätzungen lauteten auf rund 140 MilionenTweets pro Tag), eröffnen für unterschiedlichste Forschungsdisziplinen interessante neue Fragestellungen und Untersuchungsmöglichkeiten. Einheitliche Methoden für eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse fehlen dabei jedoch noch. Und Aspekte wie die Langzeitverfügbarkeit von Daten sowie Forschungsethik im Umgang mit Nutzer-Beiträgen müssen dringend diskutiert werden. Eine separate Anmeldung ist erforderlich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Informationen und Angaben zur Anmeldung unter http://www.nfgwin.uni-duesseldorf.de.

Workshopreihe Information Broking Im Rahmenprogramm der Konferenz bietet die DGI am Mittwoch, 21. März 2012, als Fortbildungsveranstaltung für angehende und aktive Information Broker eine Workshopreihe an. Was beinhaltet das Tätigkeitsfeld Information Broking? Welche Anforderungen sind gefragt, welche Herausforderungen gibt es, wie findet man Kunden? Fragen rund um dieses Themenfeld werden in der Workshopreihe behandelt. Die Workshops können als Paket oder einzeln gebucht werden.

Wissenschaftlicher Impact und Social Media
Am Freitag, 23. März 2012, findet ein 90-minütiger Workshop zum Einfluss von Social Media auf die Sichtbarkeit wissenschaftlicher Veröffentlichungen statt. Zitationsbasierte Maße wie der Journal Impact Factor oder Hirsch-Index werden auf Basis proprietärer, geschlossener Datenbanken (Journal Citation Reports, Scopus, GoogleScholar, etc.) berechnet. Nicht von der Wirkungsmessung erfasst sind damit zahlreiche elektronische Publikationen außerhalb formaler Verlagsangebote wie auch Social-Media-Beiträge – obwohl diese einen steigenden Stellenwert in der wissenschaftlichen Kommunikation einnehmen. Dadurch werden sowohl Referenzen (Zitate, Verlinkungen) auf wissenschaftliche Publikationen als auch aus ihnen heraus nicht erfasst. Im Workshop sollen alternative Möglichkeiten der Impact-Messung elektronischer wissenschaftlicher Dokumente unter besonderer Einbeziehung von Social Media diskutiert werden. Der Workshop wird von Ulrich Herb und Daniel Beucke im Namen des Projekts „Open Access Statistics“ organisiert. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Hauptkonferenz statt, eine separate Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt: DGI, WIndmühlstraße 3, 60329 Frankfurt am Main,
Tel. 069 430313, Fax 069 4909096, mail@dgi-info.de, www.dgi-info.de


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