11. Dezember 2018
  NEWS

ZBW gewinnt ersten Preis „Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2012“

Erster Zukunftsgestalter-Preis für innovative Bibliotheksarbeit
in Deutschland ging an Innovationsmanagerin Birgit Fingerle

Kiel/Hamburg - Birgit Fingerle von der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft gewinnt mit ihrem Beitrag „Innovation zum Mitmachen: Die Open-Innovation-Kampagnen der ZBW“ den in Deutschland erstmalig vergebenen Preis „Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2012“.

Die Diplom-Ökonomin Birgit Fingerle überzeugte die fünfköpfige Jury mit der Anwendung des neuen Innovationsmanagements in der ZBW. Kerngedanke ihrer Arbeit ist die konsequente Einbindung von Kundinnen und Kunden in den Innovationsprozess über beispielsweise offene Ideenwettbewerbe oder Lead-User-Workshops. Fingerle erläuterte während der Preisverleihung: „Open Innovation ermöglicht es, Kundinnen und Kunden systematisch in den Innovationsprozess zu integrieren. Statt Innovationen alleine oder mit Kolleginnen und Kollegen im „stillen Kämmerlein auszubrüten“, wie dies in der Vergangenheit überwiegend geschah, geht es darum, den Innovationsprozess für Externe mit ihrem Know-how und ihrer Kreativität zu öffnen.“ Den Ansatz der „Innovation zum Mitmachen“ hat die ZBW beispielhaft in zwei öffentlichen Ideenwettbewerben mit Leben gefüllt, die sie über die Open Innovation-Plattform Neurovation durchgeführt hat.

Der Preis „Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2012“ wurde vom Verlag De Gruyter gestiftet und in Kooperation mit der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) und der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. auf dem Bibliothekartag 2012 erstmals feierlich einschließlich einer kurzen Präsentation der preisgekrönten Projekte verliehen. Gesucht waren Personen oder Teams mit dem Blick nach vorn, die Ideen konkret umsetzen und so Bewegung in die Bibliothekslandschaft bringen. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert.


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