20. April 2018
  NEWS

FH Potsdam wird für eine Woche zum
Mekka der Informationswissenschaft

Zwei internationale Konferenzen, vier Workshops,
zwei Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Preisverleihungen:
"Internationales Symposium für Informationswissenschaft (ISI2013)" fast ausgebucht

In der Woche vom 19. bis 22. März trifft sich – unter Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst – die europäische Informationswissenschaft in Potsdam. Begrüßt werden die ca. 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus deutschsprachigen und benachbarten Ländern durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam, Jann Jakobs, am 20. März 2013 im Hauptgebäude der Fachhochschule Potsdam. Das alle zwei Jahre stattfindende Symposium des Hochschulverbandes Informationswissenschaft kooperiert in diesem Jahr mit zwei internationalen Verbänden, der Association of Information Science & Technology (ASIS&T) und der International Society for Knowledge Organization (ISKO). Die ISKO führt zum Auftakt des Symposiums ISI2013 eine eigene Konferenz durch, die in 22 internationalen Vorträgen Grundfragen der Informations- und Wissensstrukturierung zur Debatte stellt, darunter Beiträge von führenden Vertreterinnen und Vertretern des Faches aus den USA, Indien, Dänemark oder Polen wie Birger Hjørland und Martin Frické.    

Die eigentliche Konferenz ISI2013 präsentiert in 33 Vorträgen, zahlreichen Posterpräsentationen, Doktoranden- und Studierendenforen den aktuellen Stand der Diskussion in der Informationswissenschaft. Eingeladene Hauptvorträge werden von Diane Sonnenwald (ASIS&T), Massimliano Gliozzo (IBM Watson Research Center) und Alan Shapiro (Kanada) gehalten. Die Themen der Konferenzbeiträge reichen von der Analyse der Anwendung neuer Informationsmedien, des Informationsverhaltens z.B. von Studierenden bis zu Fragen des Informationsmarktes und des aktuellen Digitales Umbruchs in der Gesellschaft. Die begleitenden Workshops behandeln entsprechend der Breite informationswissenschaftlicher Fragestellungen so unterschiedliche Themen wie die "Informationskompetenz in der Lehrerbildung" oder den "Stand der Entwicklung virtueller Forschungsumgebungen". Auf der abschließenden Podiumsdiskussion werden Vertreterinnen und Vertreter aus Politik (Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie), von Institutionen (FIZ Karlsruhe – Leibniz Zentrum für Informationsinfrastruktur, GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften) und Verbänden (Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e.V., Hochschulverband für Informationswissenschaft e.V.) die Rolle der Informationswissenschaft - im Kontrast zur Informatik - in der aktuellen Wissenschaftslandschaft diskutieren.    

www.isi2013.de


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