23. Januar 2018
  NEWS

72.000 Titel der Springer Book Archives sind nun live geschaltet

Der aktuelle Stand des historischen Bucharchivs von Springer wird auf der
Bibliothekskonferenz UKSG im britischen Bournemouth vorgestellt

Auf der heute in Bournemouth stattfindenden Fachkonferenz UKSG hat Springer den aktuellen Stand an live geschalteten eBooks aus seinem historischen Bucharchiv bekannt gegeben. Demnach können ab sofort 72.000 Bücher aus den Springer Book Archives (SBA) über SpringerLink aufgerufen und gelesen werden. Sie sind Teil des umfassenden Digitalisierungsprojekts des traditionsreichen Wissenschaftsverlags Springer, der seinen Buchbestand bis zurück zur Verlagsgründung 1842 retrodigitalisiert hat. Die Bücher sind über die Plattform SpringerLink (link.springer.com) verfügbar.

Bis zum Jahresende soll damit ein bislang einzigartiges Archiv mit etwa 100.000 wissenschaftlichen und zum Teil historischen eBooks in englischer und deutscher Sprache komplett verfügbar sein. Wissenschaftler, Studenten und Bibliothekare können dann über die Online-Plattform SpringerLink auf den Volltext der Bücher ohne DRM (Digital Rights Management) zugreifen. Zudem sind nahezu alle Titel auch als POD-Titel gedruckt lieferbar.

Zu den renommierten Autoren, die bei Springer veröffentlicht haben, gehören hochkarätige Wissenschaftler und Nobelpreisträger wie Werner von Siemens, Rudolf Diesel, Emil Fischer und Marie Curie. Sie werden mit ihren Publikationen das historische Online-Archiv SBA bereichern.

„Ein so anspruchsvolles Projekt , das unseren Vorstellungen und den hohen Qualitätsansprüchen unserer Kunden gerecht wird, war kein leichtes Unterfangen“, sagt Olga Chiarcos, Herstellungsleitung Deutschland  und Managerin SBA. „Eine besondere Herausforderung bestand darin, die Titel erst einmal ausfindig zu machen. Dabei wurden wir hervorragend von Bibliotheken und wissenschaftlichen Einrichtungen unterstützt. Das Scannen und Digitalisieren der Titel war mit großem Aufwand verbunden und erforderte akribische Genauigkeit und Sorgfalt. Aber wir sind überzeugt, dass sich unsere Bemühungen auszahlen werden und das Resultat unseren Kunden gefallen wird.“

Die Anteile von englischen und deutschen Titeln halten sich bei SBA zu etwa gleichen Teilen die Waage. Es umfasst an die 50 verschiedene Imprints, ein Ausdruck für die gewachsene Verlagsgeschichte von Springer. Den größten Anteil an SBA-Titeln machen die wissenschaftlichen Publikationen aus. Zu den bekannten Fachbuchmarken gehören Imprints wie der traditionsreiche Technikverlag Vieweg (heute SpringerVieweg), das Wirtschaftsbuchprogramm Gabler (heute SpringerGabler), der amerikanische Computerbuch-Verlag Apress und die amerikanische Sachbuchmarke Copernicus.

www.springer.com


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