23. Januar 2018
  NEWS

Neues ZPID-Forschungsprojekt
zur Wissensentwicklung bei Studienanfängern

Das Projekt „WisE“ untersucht die Struktur und Entwicklung professioneller
Wissensnetzwerke bei Anfangssemestern der Fächer Psychologie und Informatik

Welches Vorwissen, aber auch welche fehlerhaften Annahmen über ihr Fachgebiet bringen Studienanfänger mit? Wie verändert sich das Wissen von Erstsemestern im Verlauf der ersten Semester ihres Studiums? Wie können Erkenntnisse über die Entwicklung von Wissensstrukturen genutzt werden, um angehende Studierende beim Übergang von der schulischen zur universitären Bildung zu unterstützen?

Diesen Fragen geht das neue Forschungsprojekt „WisE“ („Entwicklung professioneller Wissensnetzwerke bei Erstsemestern“) [Link: http://www.zpid.de/index.php?wahl=forschung&uwahl=project&uuwahl=2013 ] am Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) nach. Gemeinsam mit der Abteilung für Pädagogische Psychologie, der Professur für Datenbanken und Informationssysteme sowie dem Zentrum für Informations-, Medien- und Kommunikationstechnologie (ZIMK) an der Universität Trier untersucht das ZPID die Struktur und Entwicklung von Wissensnetzwerken bei Studienanfängern der Fächer Psychologie und Informatik. Längsschnittlich analysiert werden Veränderungen im Bereich des fachspezifischen Wissens, der Informationskompetenz sowie der epistemologischen Überzeugungen (d.h. der Annahmen z.B. über die Entstehung, Gültigkeit und Stabilität von Wissen) im Verlauf der ersten drei Fachsemester.

Hierfür stehen über einen Zeitraum von drei Jahren Fördermittel in Höhe von 725.000 Euro aus dem Pakt für Forschung und Innovation zur Verfügung. Dieser Pakt wird gemeinsam von Bund und Ländern zur Finanzierung außeruniversitärer Forschungsinstitute getragen und in deren Auftrag in einem Wettbewerbsverfahren der Leibniz-Gemeinschaft umgesetzt.

www.zpid.de


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