13. Juni 2024
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2024 (Mai-Juni 2024) lesen Sie u.a.:

  • KI verursacht immer mehr Besorgnis bei Kreativen, Arbeit­nehmern – und Hochschulen
  • Audio-Nutzung in Deutschland: Weniger Radio, mehr Podcasts, mehr Streaming – Bibliotheken noch zurückhaltend
  • Neue wissenschaftliche Zeitschriften: Ein internationaler Überblick
  • Künstliche Intelligenz: Wie sie die Arbeits­märkte revolutioniert und wer davon profitiert
  • Übersicht der europäischen institutionellen Verlagslandschaft: Einblicke aus der DIAMAS-Umfrage
  • Google Scholar unter der Lupe: Eine Analyse der Anfälligkeit für Manipulationen
  • Welche Vorteile haben digitale Ausstellungen von wissenschaftlichen Bibliotheken?
  • Generation Z entdeckt die Liebe zum physischen Buch: Lesen ist sexy
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

dbv begrüßt Weichenstellung für Digitalisierung in Deutschland

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) begrüßt die Zustimmung des Deutschen Bundesrats zum Gesetz zur Nutzung verwaister und vergriffener Werke und einer weiteren Änderung des Urheberrechtsgesetzes. Allerdings sieht der dbv darüber hinaus weiteren Regelungsbedarf für ein bildungs- und wissenschaftsadäquates Urheberrecht.

Der Deutsche Bundesrat hat in seiner letzten Sitzung vor der Bundestagswahl am 20.09.2013 dem Gesetz zur Nutzung verwaister und vergriffener Werke und einer weiteren Änderung des Urheberrechtsgesetzes zugestimmt. In ihren begleitenden Erklärungen hatten sowohl der Rechts- als auch der Kulturausschuss dem Bundesrat empfohlen, das Gesetz zu billigen.

Die Regelung zur Digitalisierung der sogenannten verwaisten und vergriffenen Werke schafft nun die gesetzlichen Grundlagen, um endlich auch entsprechende Werke des späten 19. Jahrhunderts sowie der ersten beiden Drittel des 20. Jahrhunderts durch Digitalisierung wieder zugänglich zu machen.

Der dbv schließt sich allerdings ebenfalls den Forderungen des Deutschen Bundesrats und der Wissenschaft zum Zweitveröffentlichungsrecht an: „Erforderlich sind eine Ausweitung des Anwendungsbereiches auf Publikationen, die im Rahmen der von den Hochschulen eigenfinanzierten Forschung entstehen. Die Beschränkung auf Beiträge in mindestens zweimal jährlich erscheinenden Sammlungen muss aufgehoben werden. Schließlich darf die Embargofrist längstens sechs Monate betragen. Die neue Bundesregierung sollte umgehend die Grundlage für ein bildungs- und wissenschaftsfreundlicheres Urheberrecht schaffen“, so der dbv-Vorsitzende Dr. Frank Simon-Ritz (Weimar).

http://www.bibliotheksverband.de
http://www.bibliotheksportal.de