17. August 2018
  NEWS

IKT-Trends 2014:
Besucher des Trendkongresses net economy
sehen Big Data Intelligence und Business Intelligence vorn

Das FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe hat die Besucherinnen und Besucher des Trendkongresses net economy und der Fachmesse CLOUDZONE (Anfang Februar in Karlsruhe) gebeten, per App darüber abzustimmen, welche von 17 vorgegebenen IKT-Entwicklungen ihrer Meinung nach 2014 an der Spitze liegen werden / FZI-Vorstandsmitglied Professor Dr. Andreas Oberweis warnt davor, das Thema Datensi-cherheit zu unterschätzen und fordert Investitionen in sichere Infrastrukturen und Sys-teme. Nur so könnten die erkannten Trend-Technologien auch wirtschaftlich zum Erfolg werden.

Trendvorhersagen gibt es viele. Doch Kongressbesucher per App zu befragen, welche Entwicklungen ihrer Meinung nach 2014 im Trend liegen werden, ist eine noch relativ neue Idee, um Fachpublikum gezielt in die Meinungsfindung einzubeziehen. Das FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe hat das jetzt auf dem 6. Trendkongress net economy und der Fachmesse CLOUDZONE mit einer eigens dafür entwickelten App getan. Besucherinnen und Besucher nahmen die Einladung an, aus 17 vorgegebenen IKT-Themen ihre Favoriten zu wählen. Sie setzten „Big Data Intelligence and Business Intelligence“ an die Spitze. An zweiter Stelle folgt „mobile IT und mobile Business“. Als dritten IKT-Trend 2014 sehen sie „Customization: Personalisierung und Individualisierung“. Das Resultat der Auswertung ist auf der Webseite unter http://url.fzi.de/ikt-trends veröffentlicht.

Für die Experten des FZI kommen die Ergebnisse nicht überraschend: „Wir machen seit Jahren auf das große Potential der Cloud und damit verbunden die stark steigende Nutzung der Mobiltechnologie aufmerksam und entwickeln Lösungen dafür. Insbesondere kleine und mittle-re Unternehmen können durch innovative Gestaltung ihrer Geschäftsprozesse unter flexibler Einbeziehung von Kunden und Partnern wirtschaftlichen Nutzen aus den neuen Cloud- Technologien ziehen.“, erklärt Professor Dr. Andreas Oberweis. Er warnt in diesem Zusam-menhang allerdings vor Behinderungen des Fortschrittes durch unsichere Infrastrukturen und Systeme. „Solange das Vertrauen in die Sicherheit der Informations- und Kommunikations-technik nicht wiederhergestellt ist, können die neuen Technologien ihr volles Potenzial nicht entfalten. Hier ist rasches politisches Handeln notwendig, wenn Deutschland aus den kreati-ven Lösungen seiner Forschung auch künftig weltweit wirtschaftlichen Erfolg ziehen will.“

Am FZI werden aus neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Informationstechnologie praxisgerechte Anwendungslösungen für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen entwickelt. Professorinnen und Professoren aus verschiedenen Disziplinen führen Forschungsgrup-pen, die Informatik-Anwendungsforschung betreiben und die Lösungen prototypisch umsetzen. Studierenden, Absolventen und Doktoranden werden dabei für ihre akademische oder wirt-schaftliche Karriere qualifiziert. Die gemeinnützige Einrichtung am Karlsruher Institut für Tech-nologie (KIT) feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen.

http://www.fzi.de http://www.fzi.de/aktuelles/trendkongress-2014/


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