22. April 2018
  NEWS

Literatur verbindet …

31. Baden-Württembergische Literaturtage in Waiblingen
vom 2. Oktober bis 4. November mit prominenten Gästen

Ob klassische Autorenlesung oder ungewöhnliche poetische Inszenierung – mit mehr als 60 Veranstaltungen steht die Stadt Waiblingen in diesem Herbst ganz im Zeichen der Literatur. Rund 40 Autorinnen und Autoren sowie zahlreiche weitere Künstler werden hier vom 2. Oktober bis zum 4. November zu den Baden-Württembergischen Literaturtagen erwartet. Darunter prominente Namen wie Hanns-Josef Ortheil, Claire Beyer, Martin Walser, Anna Katharina Hahn, die Krimiautoren Heinrich Steinfest und Wolfgang Schorlau oder der Fernsehliteraturkritiker Denis Scheck. Ganz bewusst wurden aber auch zahlreiche unbekanntere Schriftsteller und Newcomer aus der Region eingeladen.

Anfang der 80er Jahre wurden die Baden-Württembergischen Literaturtage von der Landesregierung ins Leben gerufen, um „der Literatur des Landes im großen Rahmen Gehör zu ver-schaffen.“ Das erste Festival fand 1983 in Ulm statt, in diesem Jahr wird nun Waiblingen die 31. Auflage ausrichten. Veranstalter ist die Stadt Waiblingen, unterstützt durch das Land Baden-Württemberg und mehrere regionale Sponsoren. Zahlreiche Waiblinger Institutionen, Firmen und Vereine beteiligen sich mit eigenen Beiträgen, wie Lesungen, Vorträgen, Konzerten, Puppentheater, literarischen Spaziergängen, Ausstellungen und Workshops am Programm.

Literatur verbindet Generationen und Kulturen: Das Leitmotiv des Festivals lässt sich bereits eindrücklich am Eröffnungsabend erleben, wenn Beatboxer Pheel und der Poetry-Slammer Tobias Borke auf die Autoren Jagoda Marinic und José F. A. Oliver treffen, furios musikalisch begleitet vom Stuttgarter Orchester der Kulturen. Ein „Highlight“ im wahrsten Wortsinne ist auch die lange Nacht „Waiblingen leuchtet“ am 4. Oktober. Die historische Innenstadt wird in ein farbiges Lichtermeer getaucht. Die Besucher erwarten literarische Lichtinstallationen, Lesungen unterm Sternenzelt, das längste Liebesgedicht im Land und ganz persönliche Minilesungen von Jochen Weeber in seinem „Autormat“.

Eine ganz besondere Atmosphäre verspricht in den folgenden vier Veranstaltungswochen auch die Reihe „Literatur zur Kaffeezeit“. Die Autorinnen Ulrike Schweikert, Petra Durst-Benning, Astrid Fritz und Karin de la Roi-Frey präsentieren in Gewölbekellern ihre historischen Romane, begleitet von Leckereien der Waiblinger Bäcker. Von einer eher unbekannten Seite ist die 2013 mit dem Büchner-Preis ausgezeichnete Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff zu erleben. Eine Ausstellung in der Stadtbücherei versammelt ihre filigranen Papierarbeiten, die nur ganz selten öffentlich zu sehen sind. Mit dem Material „Papier“ setzt sich auch die Ausstellung „PapierArt – Im Spannungsfeld von Körper und Raum“ in der Galerie Stihl auseinander.

www.literaturtage-waiblingen.de


Goooooogle-Anzeigen