18. Juli 2018
  NEWS

TIB schaltet Anfang April 2014 die von ihr betriebenen
Virtuellen Fachbibliotheken ab

Fachspezifische Recherchemöglichkeiten bleiben mit GetInfo erhalten /
Ausbau von Facheinstiegen im neuen Webportal der TIB geplant

Die Technische Informationsbibliothek (TIB) wird Anfang April 2014 die von ihr betriebenen Virtuellen Fachbibliotheken (ViFas) abschalten: Dies betrifft die Virtuelle Fachbibliothek Technik (ViFaTec), die Virtuelle Fachbibliothek Physik (ViFaPhys) und die Virtuelle Fachbibliothek Holzwirtschaft (ViFaHolz) sowie die von der TIB bereitgestellten Module für das Chemieportal Chem.de.

Die von der TIB zwischen 2000 und 2005 aufgebauten und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Virtuellen Fachbibliotheken entsprechen aus Sicht der TIB in ihrer jetzigen Form nicht mehr dem Informationsbedürfnis der Nutzer und dem Stand der aktuellen informationswissenschaftlichen Diskussion. Die TIB hat sich aus diesem Grund entschieden, die von ihr selbst betriebenen ViFas ab April 2014 nicht mehr als eigenständige Angebote weiterzubetreiben.

Gut nachgefragte Inhalte der Virtuellen Fachbibliotheken finden die Nutzer nach der Abschaltung an anderer Stelle: Angebote wie "Find an expert", wichtige Datenbanken und aktuelle Quellen sind in das Datenbank-Infosystem (DBIS) beziehungsweise in LOTSE (Library Online Tour and Self Paced Education), den Wegweiser zur Literatursuche und zum wissenschaftlichen Arbeiten, überführt worden. Insbesondere die ViFaTec und die ViFaPhys haben GetInfo - das Portal für Technik und Naturwissenschaften der TIB - als Suchsystem genutzt. Die übergreifende und die fachspezifische Suche in Fachdatenbanken und Katalogen für die TIB-Fachgebiete Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik bleiben damit über GetInfo (www.getinfo.de) erhalten. Die URLs von ViFaTec, ViFaPhys und ViFaHolz werden künftig auf GetInfo weitergeleitet. Unter "Informationsdienste" wird in GetInfo nicht mehr auf diese ViFas verlinkt, sondern auf den jeweiligen Fachausschnitt in LOTSE.

Im zukünftigen übergreifenden Web- und Suchportal der TIB, das derzeit entwickelt wird, werden die für das jeweilige Fach vorhandenen Rechercheangebote sowie weiterführende Informations- und Community-Dienste dann in Form von Facheinstiegen gebündelt dargestellt. Auf diese Weise will die TIB den Anforderungen der Fachcommunities, insbesondere denen der TIB-Fachgebiete, künftig besser gerecht werden als es die Virtuellen Fachbibliotheken derzeit tun.

Die TIB wird sich weiterhin als Kooperationspartner der Virtuellen Fachbibliothek Mathematik (vifamath) engagieren, die von der Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen betrieben wird.

www.tib-hannover.de


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