24. April 2018
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„Praxis und Profession – Erfolgreich arbeiten in Bibliotheken“

5. Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg findet am 08.11.2014 in Berlin statt

Die Berliner und Brandenburger Bibliothekslandschaft ist bunt und voller Erfolgsgeschichten. Bereits zum fünften Mal treffen sich Bibliotheksfachleute zum regionalen fachlichen Austausch. Die diesjährige Fachkonferenz findet statt am Samstag, 08. November 2014 in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Haus Potsdamer Str. 33. Es werden innovative Bibliotheksprojekte und aktuelle Entwicklungen des Berufsbildes vorgestellt.

"Berlin und Brandenburg verfügen über eine vielfältige Bibliothekslandschaft. Mit über 40 Millionen Medienentleihungen in beiden Bundesländern jährlich sind Bibliotheken die meistgenutzten Kultureinrichtungen. Sie stehen aber auch vor großen Herausforderungen. Eine davon ist, Bibliotheken auf die digitalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts einzustellen. Wie muss sich das Berufsbild der Bibliotheksbeschäftigten verändern, um Wissenstransfer aktiv gestalten zu können? Am 8. November treffen sich Bibliotheksfachleute aus Berlin und Brandenburg, um zu diesen und anderen Fragen zu beraten. Ich wünsche allen Beteiligten spannungsreiche Debatten und viel Erfolg bei der Suche nach Antworten" sagt Tim Renner, Staatsekretär für Kulturelle Angelegenheiten in Berlin. Tim Renner, der auch anwesend sein wird und ein Grußwort spricht, ist Schirmherr des 5. Tages der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg. Als weiterer Gastredner konnte Dirk Knipphals, Literaturredakteur bei der „taz“ gewonnen werden.

Die Schwerpunkte des Tagungsprogramms bilden dann zwei Themenblöcke. „Best Practice“ enthält Werkstattberichte und Posterpräsentationen rund um erfolgreiche Bibliotheksprojekte, wie z.B. Partnerschaften zwischen Volkshochschule und Bibliothek, Kooperationen zwischen Stadt- und Regionalbibliotheken am Beispiel Frankfurt/Oder, dem Einsatz von Online-Tutorials im Bibliotheksunterricht, dem Projekt „Lesestart“ der Stiftung Lesen, der Europeana Collections sowie ein Nutzungsmonitoring für die Öffentlichen Bibliotheken Berlins. „Bester Beruf“ bildet den Rahmen für Vorträge und Diskussionen zu beruflichen Fragen wie z.B „Gutes Geld für gute Arbeit“ – welche Perspektiven bietet der Tarifvertrag für die Bibliotheksberufe, wie sich Berufseinsteiger vernetzen und qualifizieren können und welche Ausbildungen und Abschlüsse zu welchem Berufsbild in Bibliotheken führen.

„Bibliotheken sichern den chancengerechten Zugang zu Bildung, das Recht auf Meinungsbildung, den freien Zugang zu Informationen, den Wissenstransfer in Forschung und Lehre und die kulturelle Teilhabe für alle Menschen“, sagt Stefan Rogge, Geschäftsführender Vorsitzender des Landesverbands Berlin im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv). „Um diese Ziele auch in Zukunft erreichen zu können, bilden wir Bibliotheksmenschen uns ständig weiter und lernen voneinander“.

Aber Bibliotheken sind auch bedroht. Im Bericht zur Lage der Bibliotheken 2014 berichten 25,7% von 755 befragten Bibliotheken, dass sie von Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung ihrer Träger unmittelbar betroffen sind. In Großstädten sind es sogar 68,8%.

„Es mangelt an Nachwuchskräften“, klagt Frank Redies, Vorstandsvorsitzender der Landesgruppe Berlin im Berufsverband Information Bibliothek e.V. „Die Bibliotheken bilden zwar aus, können wegen des Personalabbaus in Berlin und Brandenburg aber kaum junge Kolleginnen und Kollegen einstellen. Aber gerade die Digital Natives, die mit den neuen Medien aufgewachsen sind und ganz selbstverständlich mit ihnen umgehen, fehlen uns zur Bewältigung des Digitalen Wandels in den Bibliotheken.“

Der Tag der Bibliotheken bietet ein Forum, Lösungswege und Entwicklungsperspektiven, Trends und Herausforderungen aufzuzeigen. Er wird organisiert von den bibliothekarischen Verbänden der Region:

http://www.bib-info.de/landesgruppen/berlin/tag-der-bibliotheken.html


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