15. August 2018
  NEWS

Bibliotheken 2015: Facebook zum Anfassen und öffentliches Wohnzimmer

ekz-Gruppe als zentraler Dienstleister wächst weiter und baut Produktprogramm aus

Der von der ekz-Gruppe entwickelte eCircle macht digitale Medien im Regal sichtbar

Brauchen wir heute noch Bibliotheken? Die Bürger beweisen es per Abstimmung mit den Füßen: Rund 217 Millionen Besuche im vergangenen Jahr zeigen, dass Bibliotheken im digitalen Zeitalter ein zentraler Umschlagplatz für analoge und digitale Informationen sowie einer der beliebtesten nicht-kommerziellen Aufenthaltsorte sind. Als Innovationskraft der Branche gelingt es der ekz-Gruppe, mit bewährten Produkten und Services, aber vor allem auch mit zukunftsfähigen Eigenentwicklungen Bibliotheken bei den großen Herausforderungen der Gegenwart wie Bildung und sozialer Vernetzung zu unterstützen.

So erzielte der führende Bibliothekseinrichter und Komplettanbieter im deutschsprachigen Raum im Jahr 2014 einen Gesamtumsatz von rund 54,5 Millionen EUR. Zum Gruppenergebnis trägt die ekz.bibliotheksservice GmbH rund 44,2 Millionen EUR bei. „Die ekz und ihre Tochterunternehmen divibib, EasyCheck und NORIS haben dabei die Synergieeffekte der Unternehmensgruppe positiv genutzt“, erläutert Geschäftsführer Dr. Jörg Meyer.

„Ein Beispiel dafür ist die Eigenentwicklung des komplett neuen eCircle, bei dem wir konsequent das Know-how der gesamten ekz-Gruppe eingebracht haben, um ein einzigartiges Produkt zu schaffen“, so Meyer. „Der eCircle macht digitale Medien im Regal sichtbar. Er ist ein interaktives Kiosksystem für die Onleihe der ekz-Tochter divibib direkt in der Bibliothek und eignet sich hervorragend für alle Bibliotheksgrößen.“ In der Stadtbibliothek Köln steht bereits der erste eCircle und wird dort rege genutzt.

Den veränderten Nutzungsgewohnheiten der Kunden kommen Bibliotheken mit erweiterten Öffnungszeiten entgegen. Gerade Berufstätige besuchen ihre Bibliothek gerne in der Mittagspause, am Abend oder am Wochenende. Die OpenLibrary des ekz-Tochterunternehmens EasyCheck ermöglicht es, Bibliotheken auch in Abwesenheit des Personals selbstständig zu nutzen. Die Bücherhalle Hamburg-Finkenwerder setzt diesen Service als erste deutsche Bibliothek seit Ende 2014 erfolgreich ein.

„Überall dort, wo attraktive Einrichtungen und Angebote geschaffen werden, steigen Besucher- und Nutzerzahlen an“, beobachtet Andreas Mittrowann, Bibliothekarischer Direktor der ekz. „So entwickeln sich Bibliotheken zu beliebten Treffs für Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters, tragen zum Dialog zwischen den einzelnen Gruppen bei und werden zu Stätten des interkulturellen Austauschs. Sie sind wie ein ‚Facebook zum Anfassen‘ und gleichzeitig ein öffentliches Wohnzimmer.“

Die Auszubildenden der ekz mit Produkten ihrer Juniorenfirma

Gerade auch durch die Verknüpfung von digitalen und physischen Medien etablieren sie sich immer mehr als gefragte Lernzentren für Schüler, Studierende und Weiterbildungswillige. Aktuelle Beispiele aus der Region sind das Studienkabinett in der Reutlinger Stadtbibliothek, die Gomaringer Gemeindebibliothek in der Schloss-Scheuer, die Zweigstelle der Stadtbibliothek Reutlingen in Orschel-Hagen, die Bibliothek des Johannes-Kepler-Gymnasiums Reutlingen, die Mediothek in der Wilhelm-Hauff-Realschule Pfullingen, die Bibliothek des Evangelischen Firstwald-Gymnasiums Kusterdingen oder die Bibliothek der Hochschule der Medien Stuttgart.

Gesellschaftliche Entwicklungen wie den demografischen Wandel oder die zunehmende Zahl an Flüchtlingen greift die ekz mit ihrem Angebot immer wieder aktiv auf. So gibt es individuelle Medienzusammenstellungen unter der Rubrik „Willkommen bei uns“, Medienboxen und -taschen zum Thema Demenz, Boxen für Schule und Kindergarten sowie spezielle Pakete zur Leseförderung.

Darüber hinaus macht die ekz Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeiter mit den passenden Fortbildungs- und Veranstaltungsangeboten fit für den Alltag. In Seminaren und Veranstaltungen stehen E-Books, Onleihe, Netzwerke, Teambildung, Personalführung und die Erstellung einer Bibliothekskonzeption im Mittelpunkt. Eine internationale Konferenz am 28. Januar kommenden Jahres in der Zentrale des Münchener Goethe-Instituts gemeinsam mit weiteren Partnern wird Lösungen für den Wandel in Bibliotheken präsentieren.

Um all dies leisten zu können, gehören zu den rund 280 Beschäftigten der ekz-Gruppe Architekten, Bibliothekare, Buchhändler, Designer, IT-Spezialisten, Journalisten, Kaufleute, Logistikexperten sowie viele weitere Fachleute verschiedener Branchen. Auch die Auszubildenden, die mit ihrer Juniorenfirma biblioquest selbstständig attraktives Zubehör für Kinderbibliotheken anbieten, tragen mit ihrer unverbrauchten Sicht und frischen Ideen dazu bei, dass gerade junge Menschen sich nach wie vor für Bibliotheken begeistern

www.ekz.de

 



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