22. Oktober 2021
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In der Ausgabe 7/2021 (Oktober 2021) lesen Sie u.a.:

  • Die idealen Eigen­schaften für die Arbeit in Bibliotheken in Zeiten des Wandels
  • Preprints haben durch COVID-19 einen enormen Aufschwung erfahren
  • Die Auswirkungen von COVID-19 auf Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Studie zur erwarteten Rolle von KI in Bibliotheken und Museen
  • Untersuchung zur Gleichstellung in kanadischen Wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Wie oft werden Enzyklopädien heute in wissenschaftlichen Arbeiten zitiert?
u.v.m.
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Ausgabe 5 / 2021

VERLAGE
„Uns eint die Liebe zum Buch“ – Verlagsgeschichte und -geschichten

VOLKSWIRTSCHAFT
China, Demo­gra­phischer Wandel, Kapitalismus und Migration

LANDESKUNDE
China | Japan | Indien | Indonesien | Iran

RECHT
u.a. Arbeitsrecht | Bank- und Kapitalmarktrecht | Infektionsschutzgesetz

uvm

Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz erwirbt wertvolle Handschrift
aus der Bibliothek von Kloster Himmerod

Das Zisterzienserkloster Himmerod hat wertvolle historische Bestände aus seiner Bibliothek an das Kölner Auktionshaus Venator & Hanstein zur Auktion am 25. September gegeben.

Darunter befindet sich auch eine Handschrift, die ein landesgeschichtlich herausragendes Objekt von besonderer kulturhistorischer Bedeutung darstellt. Es handelt sich bei diesem Objekt um eine Pergamenthandschrift, die Ende des 12. Jahrhunderts entstanden ist und heute die Himmeroder Signatur Hs. 1 trägt. Die Handschrift überliefert einen Kommentar von Petrus Lombardus zu den paulinischen Briefen. Petrus Lombardus war Leiter der Kathedralschule von Notre Dame in Paris und wurde 1159, ein Jahr vor seinem Tod, zum Bischof dieser Stadt gewählt. Hauptwerk von Petrus Lombardus, der mit Bernhard von Clairvaux, dem Gründer des Zisterzienserordens, bekannt war, sind seine Sentenzen, Lehrsätze aus den Werken der Kirchenväter und Kirchenlehrer. Daneben stehen als zweite Säule seine Bibelkommentare, zu denen der hier überlieferte Text gehört.

Dem Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz ist es im direkten Kontakt und nach intensiven Gesprächen mit dem Kloster gelungen, dass die Handschrift in öffentlichem Besitz und in Rheinland-Pfalz bleiben wird. Dies wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung mehrerer Stiftungen und durch Eigenmittel des Landesbibliothekszentrums.

„Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, die Handschrift zu erwerben und dadurch ihren Verbleib in Rheinland-Pfalz und in öffentlicher Hand zu erreichen“, erklärt die Leiterin des Landesbibliothekszentrums, Dr. Annette Gerlach.

Bei der Auktion am 25. September 2015 wird sich das Landesbibliothekszentrum auch um die Erwerbung der angebotenen Inkunabeln und Frühdrucke aus der Klosterbibliothek bemühen.

www.lbz-rlp.de