20. April 2018
  NEWS

OCLC bringt mit sieben führenden Bibliotheken Linked-Data-Pilotprojekt auf den Weg

Pilotphase von „Person Entity Lookup“ zur Erforschung der Nutzung von Linked Data in Bibliotheken

OCLC arbeitet zusammen mit sieben führenden Bibliotheken an einem Pilotprogramm, das Erkenntnisse darüber liefern soll, welchen Einfluss Linked Data künftig auf Arbeitsabläufe in Bibliotheken haben werden.

Der Test des „Person Entity Lookup-Dienstes“ ermöglicht Bibliothekaren die Verknüpfung verwandter Datensätze von Personen und Instanzen, und trägt dadurch zum Abbau redundanter Daten bei. Die Teilnehmer an der Pilotphase können WorldCat Person-Einheiten abrufen, darunter 109 Millionen Kurzbeschreibungen von Autoren, Führungspersönlichkeiten, Musikern und anderen Personen, gewonnen aus der Auswertung von WorldCat, der weltweit größten Quelle von bibliotheksbezogenen Metadaten.

Die Eingabe eines Bezeichners wie z.B. VIAF, ISNI und LCNAF, wird von der Pilotversion des Dienstes mit einem WorldCat Personen-Kennzeichen beantwortet, sowie Pfaden zu weiteren Bezeichnern für dieselbe Person.

Das Pilotprojekt beginnt im September und wird voraussichtlich mehrere Monate dauern. Zu den sieben teilnehmenden Bibliotheken gehören die Universitäten Cornell und Harvard, die Library of Congress, die National Library of Medicine, die Nationalbibliothek Polens, die Stanford University und die University of California Davis. „Durch dieses Pilotprojekt erhalten wir wichtige Rückmeldungen von großen Partnerbibliotheken. So können wir erkennen, wie unsere Dienste weiterentwickelt werden können, um die Anforderungen der Bibliotheken zu erfüllen“, so Mary Sauer Games, OCLC Vice President, Product Management. „Die Zusammenarbeit mit den Bibliotheken ist uns wichtig. Mit dem Projekt machen wir einen wichtigen Schritt, um zu erfahren, welche Anforderungen in Bezug auf die Arbeitsabläufe im Umgang mit Linked Data entstehen.“

Bei Linked Data handelt es sich um ein Verfahren zur Veröffentlichung strukturierter, computerlesbarer Daten. Durch Vernetzung mit einer Vielfalt vielgenutzter Websites und Dienste, darunter Google, Wikipedia und soziale Netzwerke, bieten sich neue Möglichkeiten zur Verbesserung der Auffindbarkeit von Bibliotheksbeständen.

WorldCat ist ein Verbund von Datenbanken, der das umfassendste weltweite Datennetzwerk von Bibliotheksbeständen und -diensten darstellt. WorldCat wird von Bibliotheken in aller Welt mit Daten versorgt, gepflegt und gemeinsam genutzt. Die Verwaltung und Weiterentwicklung erfolgt durch OCLC. WorldCat unterstützt eine Reihe von Dienstleistungen von OCLC und Partnerorganisationen zur Steigerung der Effizienz von Arbeitsabläufen in Bibliotheken, zur Verbesserung der Recherchierbarkeit von Bibliothekssammlungen sowie der Webpräsenz von Bibliotheken.

www.oclc.org

 



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