24. Juni 2018
  NEWS

Neues Open-Access-Preismodell zur Vermeidung von “double-dipping”

De Gruyter führt ein neues Preismodell ein, dass bei der Open-Access-Publikation das „double-dipping” verhindert. Als double-dipping wird eine doppelte Einnahme der Verlage in Hybrid-Zeitschriften bezeichnet, einerseits durch die Gebühr der Open-Access-Veröffentlichung, anderseits durch den Zeitschriften-Abonnementpreis.

Jacek Ciesielski, Vice President Open Access bei De Gruyter, sagt: „Double-dipping war eine Schwachstelle im Publikationsprozess von Open Access. Mit den Preisnachlässen, die wir bei De Gruyter ab 2016 einführen, können wir diese ausmerzen, unseren Kunden faire Preise bieten und damit eine höhere Akzeptanz für die Open-Access-Publikation schaffen.“

Beträgt der Anteil der Open Access veröffentlichten Zeitschriftenartikel in einer der De Gruyter Abonnementzeitschriften 5% oder mehr, wird der Subskriptionspreis der  Zeitschrift proportional gesengt.

Gleichzeitig bietet De Gruyter in Rahmen von Konsortialverträgen eine Verrechnung von APCs (article processing charges) gegenüber dem Subskriptionspreis an. Beide Nachlässe beziehen sich jeweils auf das Folgejahr nach erhobener Anzahl und erfolgtem Aufwand des vorherigen Jahrgangs.

http://www.degruyter.com/

 



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