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15. Dezember 2025
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  • Gen Z und Gen Alpha: Wie junge Zielgruppen Medien zwischen TikTok und Haltung neu definieren
  • Ethische Verantwortung im Umgang mit biomedizinischen Archiven
  • Open-Research-Plattformen im Praxistest
  • Digitale Technologien im Kulturerbe: Forschungsentwicklung zwischen Datenanalyse und KI-Unterstützung
  • KI-Texte beliebter als Originale
  • Zines als Impuls für soziale Gerechtigkeit in Bibliotheken
  • Ein dezentrales Fundament für Open Science: Warum Forschungsdaten neue Infrastrukturen brauchen
  • Vergessenes Wissen auf Disketten: Cambridge rettet digitale Geschichte
  • Europas Bibliotheken im Visier von Kunstraub
  • Nach dem Aus von Baker & Taylor: US-Bibliotheken suchen neue Buchgroßhändler
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„Lesestart“ geht in den Bibliotheken in die dritte Runde

Rund um den Vorlesetag erhalten Bibliotheken wieder Lesestart-Sets

Am heutigen bundesweiten Vorlesetag setzen Vorleser ein Zeichen für das (Vor-)Lesen – auch in vielen Bibliotheken in ganz Deutschland. Passend dazu gibt es ab jetzt in über 5.000 Bibliotheken neu bestückte Lesestart-Sets: Im Rahmen des bundesweiten Programms „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert, von der Stiftung Lesen umgesetzt und von den Bibliotheksverbänden unterstützt wird, erhalten Eltern mit dreijährigen Kindern in ihrer Bibliothek vor Ort ein altersgerechtes Kinderbuch sowie Informationsmaterial zum Thema Vorlesen und Erzählen.  

„Lesestart motiviert Eltern, ihren Kindern vorzulesen und Geschichten zu erzählen. Es ist ein Programm für mehr Bildungschancen von Anfang an. Ich freue mich, dass sich auch in der dritten Runde wieder mehr als 5.000 Bibliotheken mit vielfältigen Aktivitäten engagieren. Frühkindliche Leseförderung ist ein wichtiges Feld moderner Bibliotheksarbeit geworden“, sagte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka.  

Die aktuellen Zwischenergebnisse der wissenschaftlichen Begleituntersuchung zu Lesestart bestätigen diese Entwicklung: Im Rahmen des Programms arbeiten über 65 Prozent der Bibliotheken mit lokalen Einrichtungen wie Kindertagesstätten zusammen und organisieren Veranstaltungen für Familien. Fast alle teilnehmenden Bibliotheken haben zudem neue Bücher und Medien für die Lesestart-Zielgruppe angeschafft.  

Dazu Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen: „Viele Bibliotheken unterstützen als Programmpartner auch die dritte Runde der zweiten Phase und arbeiten mit der Stiftung Lesen zusammen, um Eltern und Kinder kontinuierlich zu unterstützen. Nachhaltige Programme wie Lesestart wirken sich positiv auf das Vorleseverhalten in Familien aus und zahlen langfristig auf den Bildungserfolg von Kindern ein. Deshalb bestärken wir die Bibliotheken nachdrücklich in ihrem Engagement.“  

Für die erste Programmphase, die sich an Eltern mit einjährigen Kindern richtete, sind von November 2011 bis Oktober 2014 rund 5.000 Kinder- und Jugendärzte mit Lesestart-Sets zur Weitergabe im Rahmen der U6-Vorsorgeuntersuchung ausgestattet worden. Seit November 2013 bis Oktober 2015 bekommen Eltern mit dreijährigen Kindern in über 5.000 Bibliotheken das zweite Lesestart-Set. Die dritte Lesestart-Programmphase richtet sich ab dem Schuljahr 2016/17 an alle Erstklässlerinnen und Erstklässler und ihre Eltern. Die Set-Übergabe an den Grundschulen ist für zwei weitere Jahrgänge vorgesehen. Insgesamt werden auf diese Weise bis 2018 rund 4,5 Millionen Lesestart-Sets an Eltern und ihre Kinder übergeben.

http://www.lesestart.de/