22. April 2018
  NEWS

ZB MED stellt Publikationsplattform Lebenswissenschaften vor

Neue Plattform ist Teil des Open-Access-Publikationsportals PUBLISSO

Am 14. März 2016 stellte ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften auf dem Leipziger Bibliothekskongress seine neue Open-Access-Publikationsplattform Lebenswissenschaften vor. Während eines Workshops wird die Testversion der Plattform interessierten Expertinnen und Experten präsentiert. Auf der neuen Plattform, die noch im Frühjahr online gehen soll, können wissenschaftliche Artikel, Kongresse und auch Handbücher – alles aus einer Hand – veröffentlicht werden.

Im Rahmen des Workshops zeigen Dr. Ursula Arning und Yvette Martin von ZB MED die technischen Möglichkeiten des Content-Management-Systems (CMS) Drupal, auf dem die neue Publikationsplattform basiert. Der Fokus liegt dabei auf der Eignung des CMS als Publikationstool. Das System verfügt über verschiedene Funktionen, die für die Publikation wissenschaftlicher Texte benötigt werden.

Die neue Plattform ist Teil von PUBLISSO, dem Open-Access-Publikationsportal für die Lebenswissenschaften. Das Portal bündelt die Angebote von ZB MED im Bereich digitales Publizieren und Open Access. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie informationswissenschaftlich Tätige finden unter www.publisso.de neben der Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse zu publizieren, Informationen zur Publikation von Artikeln, Kongressbeiträgen, Videos, Büchern oder Forschungsdaten. Außerdem ist eine umfassende persönliche Beratung Teil des Angebotes.

"Mit unserer neuen Publikationsplattform geben wir Forschenden aus den Lebenswissenschaften die Möglichkeit, ihre Ergebnisse direkt Open Access zu veröffentlichen – sei es als Zeitschriftenartikel, als Handbuch oder als Kongressbeitrag", fasst Dr. Ursula Arning , Leiterin des Bereichs "Open-Access-Publizieren und -Beraten" von ZB MED die Ziele der neuen Plattform zusammen.

Schon jetzt findet die Möglichkeit, "lebende" Handbücher zu publizieren, großen Anklang in der Wissenschaftscommunity. "Wir konnten im letzten Jahr drei neue Buchprojekte einwerben und werden unsere Plattform im Rahmen eines von der DFG-geförderten Projektes weiter ausbauen", sagt Arning.

ZB MED gehört zu den Vorreitern im Bereich Open Access. Bereits im Jahr 2003 hat das Informationszentrum gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) und dem Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) das Portal German Medical Science (GMS) gegründet. Diese Erfahrungen sind direkt in die Entwicklung der neuen Publikationsplattform eingeflossen.

Hintergrund-Information: ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften ist das zentrale Servicezentrum für Fachinformationen und Forschungsunterstützung in den Lebenswissenschaften. Es hat sich aus der weltweit größten Bibliothek der Fächerkombination Medizin, Gesundheitswesen, Ernährungs-, Umwelt- und Agrarwissenschaften entwickelt. Hauptziel von ZB MED ist es, die Forschenden und Studierenden in diesen Disziplinen sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in ihrer Arbeit zu unterstützen. Dazu bietet ZB MED Literatur und Fachinformation in digitaler und gedruckter Form vor Ort und über das semantikbasierte Suchportal LIVIVO an. ZB MED hat mit PUBLISSO ein eigenes Open-Access-Portal. Zur dauerhaften Auffindbarkeit von Aufsätzen und Forschungsdaten vergibt es Digital-Object-Identifier (DOI). ZB MED agiert an zwei Standorten in Köln und Bonn. ZB MED ist eine wissenschaftliche Informationsinfrastruktureinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft und damit ein unverzichtbarer Teil des Wissenschaftsstandorts Deutschland.

www.zbmed.de

 



Goooooogle-Anzeigen