3. März 2024
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/2023-1/2024 (Dez. 2023/Jan. 2024) lesen Sie u.a.:

  • AI Literacy in Bibliotheken und Wissenschaft
  • Bibliotheken und das Metaversum
  • Library Publishing und das Problem der Langzeitarchivierung von
    Open-Access-Publikationen
  • Gender und Sexualität in Bibliotheken
  • Entwicklungen im Bereich Open Science
    im Jahr 2023
  • Auskunfts- und Informationsdienste
    in Bibliotheken
  • Die transparente Dokumentation
    von Cultural Heritage Datasets
  • Die Rolle der Bibliotheken
    im Bereich reproduzierbarer Forschung
  • Bibliothekstrends 2023 in UK
  • Open Acces und DEAL
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

VDB sieht Empfehlung des Senats der WGL zur Förderung der ZB MED mit großer Sorge

Am letzten Freitag hat der Senat der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) empfohlen, die Bund-Länder-Förderung der „ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften“ zu beenden. Es ist damit zu befürchten, dass die ZB MED innerhalb kurzer Zeit abgewickelt wird.

Die ZB MED ist seit ihrer Gründung 1971 die zentrale Informationsinfrastruktureinrichtung für die Medizin und die gesamten Lebenswissenschaften in Deutschland. Mit rund 7.500 laufenden Zeitschriften, davon rund 2.700 Titel im nationalen Alleinbesitz, zählt sie zu den ganz großen und bedeutenden medizinischen Bibliotheken der Welt. Die ZB MED beliefert Wissenschaftler mit wissenschaftlichen Informationen und Fachaufsätzen; sie trägt alleine 20% des gesamten Aufkommens des Aufsatzlieferdienstes subito. Die Bündelung der bibliothekarischen Infrastruktur für den Bereich der Lebenswissenschaften bei der ZB MED erspart Doppelstrukturen; die ZB MED stellt damit eine sehr effiziente Einrichtung dar. Bei einer Abwicklung der ZB MED müssten Universitäten und Forschungseinrichtungen die entsprechenden Strukturen mit einem vielfach höheren Aufwand selbst aufbauen. In der aktuellen Evaluation wurden nicht nur die bewährten bibliothekarischen Serviceleistungen der ZB MED, sondern auch erst vor kurzem etablierte Dienste wie ein neues Open Access-Publikationsportal sehr gut bewertet. Auch die von der WGL selbst geforderte Ausweitung der Aktivitäten im Bereich der wissenschaftlichen Forschung wurde mit der Ausschreibung von zwei Professuren, deren Berufungsverfahren kurz vor dem Abschluss standen, aktiv vorangetrieben.

http://www.vdb-online.org/wordpress/2016/03/22/vdb-sieht-empfehlung-des-senats-der-wgl-zur-foerderung-der-zb-med-mit-grosser-sorge/