18. Juni 2018
  NEWS

Big Data und Wissenschaft

Die Erschließung von großen Datenmengen gilt in der Wissenschaft bereits als eigenständiges viertes Standbein, neben Theorie, Experiment und Simulation, und ermöglicht neues Wissen und Einblicke. Experten aller Gebiete treffen sich zum Symposium "The Challenge of Big Data in Science" am KIT, um über die Herausforderungen im Umgang mit großen und einzigartigen wissenschaftlichen Daten zu diskutieren.

Symposium "The Challenge of Big Data in Science"     
Mittwoch, den 5. Oktober 2016, ab 9 Uhr           
Aula FTU, KIT-Campus Nord      
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1,           
76344 Eggenstein-Leopoldshafen  

Aus dem Programm (Konferenzsprache ist Englisch)  

Beyond the 'under-desk datacentre': lessons from research data management in the UK, Matthew Dovey, JISC, UK  

Moving data from research enabler to research output: challenges for researchers, infrastructure providers and national services,           
Andrew Treloar, ANDS, Australia  

Assessing Societal Aspects of Big Data: the Project ABIDA,        
Reinhard Heil, KIT  

Das vollständige Programm finden Sie unter:  
https://indico.desy.de/conferenceDisplay.py?confId=14574    

Big Data und Digitalisierung ist nicht nur für die Industrie, sondern für eine große Zahl von Wissenschaftszweigen eine Schlüsseltechnologie. Insbesondere die in wissenschaftlichen Großexperimenten produzierten Daten stellen durch ihr Volumen, ihre Vielfältigkeit aber auch Einzigartigkeit sehr hohe Anforderungen an alle Prozesse entlang des gesamten Daten-Lebenszyklus. "Wir müssen den Umgang mit diesen Daten meistern, wenn wir neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Einblicke bekommen wollen", weiß Dr. Christopher Jung, Koordinator des Projektes Large Scale Data Management and Analysis am KIT und Organisator des Symposiums.   

In der Wissenschaft steigt die Menge an Daten durch Simulationen und Großexperimente immer mehr an. "Ziel des internationalen Symposiums ist, die großen Herausforderungen, die an das Management und die Analyse großer und wertvoller wissenschaftlicher Datenmengen heute und zukünftig gestellt werden, zu diskutieren und konkrete Lösungsmöglichkeiten aus aller Welt vorzustellen", erklärt Professor Achim Streit, Direktor des Steinbuch Centre for Computing am KIT.  

Das Steinbuch Centre for Computing (SCC) ist ein IT-Service-Center im Wissenschaftsbereich, betreibt jedoch auch eigene Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der angewandten Informationstechnologie. Es ist weltweit für die Forschung in den Bereichen des Hochleistungsrechnens, der Digitalisierung, der Behandlung großer Datenmengen und der sicheren IT-Föderationen bekannt. Bei der SCC-Forschung stehen vor allem wissenschaftliches Rechnen, Modellierung und Simulation sowie Datenanalyse im Mittelpunkt. Das Rechenzentrum ist auch Standort des Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa), das Rechenleistung und Speicherkapazität für Experimente mit dem Teilchenbeschleuniger LHC am CERN in Genf bereitstellt.

 



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