22. Oktober 2021
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In der Ausgabe 7/2021 (Oktober 2021) lesen Sie u.a.:

  • Die idealen Eigen­schaften für die Arbeit in Bibliotheken in Zeiten des Wandels
  • Preprints haben durch COVID-19 einen enormen Aufschwung erfahren
  • Die Auswirkungen von COVID-19 auf Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Studie zur erwarteten Rolle von KI in Bibliotheken und Museen
  • Untersuchung zur Gleichstellung in kanadischen Wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Wie oft werden Enzyklopädien heute in wissenschaftlichen Arbeiten zitiert?
u.v.m.
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Ausgabe 5 / 2021

VERLAGE
„Uns eint die Liebe zum Buch“ – Verlagsgeschichte und -geschichten

VOLKSWIRTSCHAFT
China, Demo­gra­phischer Wandel, Kapitalismus und Migration

LANDESKUNDE
China | Japan | Indien | Indonesien | Iran

RECHT
u.a. Arbeitsrecht | Bank- und Kapitalmarktrecht | Infektionsschutzgesetz

uvm

Geisteswissenschaften International: Andreas Urs Sommers Essay über Werte ausgezeichnet

Preis zur Förderung herausragender geistes- und sozialwissenschaftlicher Publikationen an Andreas Urs Sommer

Der Schweizer Philosoph und Publizist Andreas Urs Sommer wird in diesem Herbst mit dem Sonderpreis im Rahmen des Programms „Geisteswissenschaften International“ ausgezeichnet. Er erhält den Preis zur Förderung herausragender geistes- und sozialwissenschaftlicher Publikationen für sein Werk „Werte: Warum man sie braucht, obwohl es sie nicht gibt.“ (J. B. Metzler, Springer). Insgesamt 18 geisteswissenschaftliche Werke profitieren im Herbst 2016 von einer Übersetzungsförderung. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Fritz Thyssen Stiftung, die VG WORT und das Auswärtige Amt zeichnen zweimal im Jahr hervorragende geistes- und sozialwissenschaftliche Werke aus und finanzieren deren Übersetzung ins Englische.  

In ihrer Begründung sagt die Jury: „In seinem Essay bezieht Andreas Urs Sommer Stellung zum Werte-Diskurs. Für ihn sind Werte imaginäre, wolkige, vieldeutige, variable Entitäten, aber als Kommunikationsmittel unverzichtbar seit dem Niedergang aller dogmatischen Gewissheit.“ Die Übersetzung der ausgezeichneten Werke ins Englische wird mit der Summe von insgesamt 250.000 Euro finanziert. Ziel der Auszeichnung ist die stärkere internationale Verbreitung deutscher Forschungsergebnisse in den Sozial- und Geisteswissenschaften und die globale Vernetzung deutscher Wissenschaft. Die Zahl der in den englischen Sprachraum vergebenen Lizenzen soll so dauerhaft erhöht werden – mit Erfolg: Seit Beginn des Übersetzungsförderungsprogrammes in 2008 wurden mit Unterstützung des Programms mehr als 150 Übersetzungen geisteswissenschaftlicher Werke in namhaften englischsprachigen Verlagen publiziert.  

Neben Andreas Urs Sommer wurden im Herbst 2016 ausgezeichnet:

  • Dieter Grimm: „Europa ja – aber welches?“ (C.H.Beck)
  • Wolfgang Behringer: „Tambora und das Jahr ohne Sommer“ (C.H.Beck)
  • Detlef Pollack/Gergely Rosta: „Religion in der Moderne: Ein internationaler Vergleich“ (Campus)
  • Robin Celikates: „Kritik als soziale Praxis“ (Campus)
  • Peter Bieri: „Eine Art zu leben – Über die Vielfalt menschlicher Würde“ (Carl Hanser)
  • Jürgen Dinkel: „Die Bewegung Bündnisfreier Staaten. Genese, Organisation und Politik (1927-1992)“ (De Gruyter Oldenbourg)
  • Christian Schmid: „Stadt, Raum und Gesellschaft“ (Franz Steiner)
  • Silvan Niedermeier: „Rassismus und Bürgerrechte: Polizeifolter im Süden der USA 1930–1955“ (Hamburger Edition)
  • Tanja von Fransecky: „Flucht von Juden aus Deportationszügen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden“ (Metropol) 
  • Jürgen Goldstein: „Georg Forster. Zwischen Freiheit und Naturgewalt“ (Matthes & Seitz Berlin)
  • Peter Trawny: „TKM. Technik.Kapital.Medium“ (Matthes & Seitz Berlin)
  • Gernot Böhme: „Ästhetischer Kapitalismus“ (Suhrkamp)  
  • Reinhart Koselleck: „Aufsätze aus: Zeitschichten, Begriffsgeschichten und Vom Sinn und Unsinn der Geschichte“ (Suhrkamp)
  • Markus Gabriel: „An den Grenzen der Erkenntnistheorie“ (Herder)
  • Jorun Poettering: „Handel, Nation und Religion“ (Vandenhoeck & Ruprecht)
  • Markwart Herzog / Fabian Brändle: „Europäischer Fußball im Zweiten Weltkrieg“ (W. Kohlhammer)
  • Detlef Siegfried: „Moderne Lüste. Ernest Borneman – Jazzkritiker, Filmemacher, Sexforscher“ (Wallstein)
 

Neben dem Juryvorsitzenden Prof. Dr. Luca Giuliani (Wissenschaftskolleg zu Berlin) gehören der Jury an: Prof. Dr. Tilman Allert (Universität Frankfurt, emeritiert), Alexander Cammann (Die ZEIT), Prof. Dr. Philipp Gassert (Universität Mannheim), Prof. Dr. Doris Kaufmann (Universität Bremen), Prof. Dr. Martin von Koppenfels (Universität München), Dr. Martina Kayser (Reclam Verlag), Prof. Dr. Christoph Menke (Universität Frankfurt), Prof. Dr. Claus Pias (Universität Lüneburg), Dr. Alexander Roesler (S. Fischer Verlag), Dr. Julia Voss (Frankfurter Allgemeine Zeitung)  

Die nächste Ausschreibung läuft bis 31. Januar 2017. Dann stehen wieder Fördermittel in Höhe von maximal 300.000 Euro zur Verfügung.