16. Mai 2022
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2022 (Mai 2022) lesen Sie u.a.:

  • Bücherverbote und Bedrohungen nehmen in US-Bib­lio­theken rasant zu
  • Ukraine-Krieg verstärkt Informationsbedürfnis und erhöht die Sorge vor Cyberangriffen?
  • Die Auswirkungen von nicht-linearen Texten, Hyperlinks und oberflächlichem Lesen auf das Textverständnis
  • Mobiltechnologie und ihre Folgen für den Lärmpegel in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • KI: immer schneller, besser und kostengünstiger, aber ethische Bedenken nehmen ebenfalls zu
  • Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit
  • Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 2 / 2022

BUCHWISSEN­SCHAFTEN
Bedroht! Geschichte der Zerstörung und Bewahrung des Wissens

RECHT
Juristen jüdischer Herkunft | Betriebs­verfassungsgesetz | Insolvenzrecht | Zivilprozessrecht| Arbeitsrecht | Bürgerliches Recht

LANDESKUNDE
Russland und Zentralasien | Türkei | Japan | Iran | Bangladesch

MEDIZIN | GESUNDHEIT
Ernährungspolitik. Lebensmittellobby

uvm

Ausstellung „Enzyklopädien. Erzählen. Wissen.“

Das Wissen der Menschheit, aber auch ihre Mythen festzuhalten – das war bereits Jahrtausende vor Internet und „Wikipedia“ der Sinn von Büchern und Enzyklopädien. So sollte etwa in der Antike die Bibliothek im ägyptischen Alexandria von jedem Buch der Welt eine Abschrift aufbewahren. Seit dem Mittelalter entstanden dann Werke, die beides kombinierten und Wissen in Erzählungen integrieren oder erzählerisch aufbereiten. Am KIT forscht dazu die Abteilung Germanistische Mediävistik und Frühneuzeitforschung des Instituts für Germanistik. Gemeinsam mit der KIT-Bibliothek zeigt sie in einer Ausstellung Bücher, die auch den fließenden Übergang zwischen reinem Wissensspeicher und erzählerischer Verarbeitung veranschaulichen. Zu sehen sind Enzyklopädien, Fachbücher und Bücher mit enzyklopädischen Erzählungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Neben Faksimilia einschlägiger Werke wie der Lutherbibel aus dem Jahr 1534 zeigt die Sammlung auch die ältesten Bücher der KIT-Bibliothek im Original: die ersten beiden illustrierten Ausgaben von De architectura libri decem von Vitruv, des einzigen aus der Antike erhaltenen Werks über Architektur, erschienen 1511 in Venedig und 1513 in Florenz.

Die Ausstellung „Enzyklopädien. Erzählen. Wissen.“ ist ab 7. Dezember im Foyer der Bibliothek am Campus Süd des KIT, Straße am Forum 2, für Interessierte mit gültigem Bibliotheksausweis rund um die Uhr, für allen anderen montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 12.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung ist auch komplett im Internet zu sehen unter
http://www.bibliothek.kit.edu/cms/ausstellung-enzyklopaedien.php

www.bibliothek.kit.edu/cms/ausstellung-enzyklopaedien.php