20. Juni 2018
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Ausstellung „Enzyklopädien. Erzählen. Wissen.“

Das Wissen der Menschheit, aber auch ihre Mythen festzuhalten – das war bereits Jahrtausende vor Internet und „Wikipedia“ der Sinn von Büchern und Enzyklopädien. So sollte etwa in der Antike die Bibliothek im ägyptischen Alexandria von jedem Buch der Welt eine Abschrift aufbewahren. Seit dem Mittelalter entstanden dann Werke, die beides kombinierten und Wissen in Erzählungen integrieren oder erzählerisch aufbereiten. Am KIT forscht dazu die Abteilung Germanistische Mediävistik und Frühneuzeitforschung des Instituts für Germanistik. Gemeinsam mit der KIT-Bibliothek zeigt sie in einer Ausstellung Bücher, die auch den fließenden Übergang zwischen reinem Wissensspeicher und erzählerischer Verarbeitung veranschaulichen. Zu sehen sind Enzyklopädien, Fachbücher und Bücher mit enzyklopädischen Erzählungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Neben Faksimilia einschlägiger Werke wie der Lutherbibel aus dem Jahr 1534 zeigt die Sammlung auch die ältesten Bücher der KIT-Bibliothek im Original: die ersten beiden illustrierten Ausgaben von De architectura libri decem von Vitruv, des einzigen aus der Antike erhaltenen Werks über Architektur, erschienen 1511 in Venedig und 1513 in Florenz.

Die Ausstellung „Enzyklopädien. Erzählen. Wissen.“ ist ab 7. Dezember im Foyer der Bibliothek am Campus Süd des KIT, Straße am Forum 2, für Interessierte mit gültigem Bibliotheksausweis rund um die Uhr, für allen anderen montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 12.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung ist auch komplett im Internet zu sehen unter
http://www.bibliothek.kit.edu/cms/ausstellung-enzyklopaedien.php

www.bibliothek.kit.edu/cms/ausstellung-enzyklopaedien.php

 



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