17. Januar 2018
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Deutsche Datenbankproduzenten positionieren sich gegenüber Google

Erster Workshop deutscher Datenbankproduzenten in der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW)

Kiel/Hamburg - Auf Einladung der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW) trafen sich am 19. und 20. März 2009 in Hamburg die acht führenden Datenbankproduzenten der Leibniz-Gemeinschaft sowie der Ressortforschungseinrichtungen des Bundes. Wichtige Themen waren die stärkere Zusammenarbeit in Sachen Forschungsevaluierung und die strategische Positionierung gegenüber Google.

Auf Initiative der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW) kamen vom 19. bis 20. März 2009 acht deutsche Datenbankproduzenten zusammen, um gemeinsam ihre strategische Ausrichtung für die kommenden Jahre zu diskutieren. Die fünfzehn Teilnehmer/innen kamen vom FIZ Karlsruhe, dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), dem Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID), dem GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISP) sowie dem German Institute of Global and Area Studies (GIGA).  

In ihrem ersten gemeinsamen Workshop entschieden die Teilnehmenden, dass sie bei der Contentbeschaffung von Verlagen intensiv als Publikations- und Projektpartner zusammenarbeiten. Zudem wollen sie die Nutzungsmessung stärker standardisieren.  

Im Vordergrund jedoch stand der gemeinsame Beschluss der Informationsdienstleister, ihre jeweiligen Fachdatenbanken für die Forschungsevaluierung weiterzuentwickeln. Hier bieten Datenbanken wie beispielsweise ECONIS (Economics Information System) schon jetzt eine qualitativ hochwertige Grundlage für stark rezipierte Forschungsvergleiche wie beispielsweise das CHE-Forschungsranking oder das Handelsblatt-Ranking.  

Veranstalter des Workshops war die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) mit Standorten in Kiel und Hamburg. Die ZBW ist mit über vier Millionen Publikationen in gedruckter und elektronischer Form und 25.000 abonnierten Zeitschriften die weltweit größte Wirtschaftsbibliothek.


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