2. Februar 2023
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/01-2022/23 (Jan./Feb. 2023) lesen Sie u.a.:

  • Bibliotheken und die Frage der Interims-Führungskräfte
  • Forderung nach einer standardisierten Kennzeichnung von Preprints
  • Soziale Medien: Ich teile, also weiß ich
  • Die „MINT-Lücke“ in Deutschland
    wird wieder größer
  • Trends 2023: Optimierte Technologien für Klimawandel, Gesundheitskrise etc
  • KI-generierte Texte und Inhalte:
    zwischen Chance und Gefahren
  • Studie: Seit den 1950er-Jahren kaum noch große wissenschaftliche Entdeckungen und Innovationen
  • Digitalisierung am Arbeitsplatz stellt für Beschäftigte oft eine Belastung dar
  • E-Science-Tage 2023
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2022

KUNST | FOTOGRAFIE
Utopie auf Platte

LANDESKUNDE

  • Letzte Geheimnisse des Orients
  • Russland | Putin

PHILOSOPHIE
Ökonomie bei Platon

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Alexander von Humboldt:
Geographie der Pflanzen

RECHT
Staatsrechtslehrer | Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Verwaltungsrecht | Insolvenzrecht | Steuerrecht | Umwelt- u. Planungsrecht | Zivilprozessrecht | Bürgerliches Recht | Schuldrecht

VERLAGE
150 Jahre Harrassowitz

BIOGRAFIEN
Frauenspuren

uvm

„Handbuch Literatur & Psychoanalyse“ erscheint bei De Gruyter

Das bei De Gruyter erschienene „Handbuch Literatur & Psychoanalyse“ gibt auf 800 Seiten umfassend über die systematische und historische Dimension der engen Beziehungen zwischen Literatur und Psychoanalyse Auskunft. Es bilanziert damit erstmals ein literatur- und kulturwissenschaftliches Forschungsfeld, das innerhalb der Geisteswissenschaften von herausragender Bedeutung ist. Studierenden und Wissenschaftlern wird so der Zugang zu einer komplexen Debatte erleichtert.

Die Artikel des Handbuchs gelten insbesondere der Literatur als dem Gegenstand der Psychoanalyse und dem psychoanalytischen Wissen der Literatur. Ausführlich aufbereitet werden auch die literarischen Dimensionen der Psychoanalyse und das Verhältnis zwischen Psychoanalyse und Kultur- bzw. Literaturwissenschaft.

Die Literatur spielte für Sigmund Freud zeitlebens eine große Rolle. Seit den Anfängen der Psychoanalyse war es die Literaturforschung, die die Verbindung zwischen Literatur und Psychoanalyse stiften half. Den Nationalsozialisten war die Psychoanalyse suspekt: Zu den Folgen der NS-Kulturvernichtungspolitik gehört eine Verspätung der Rezeption der Psychoanalyse in Deutschland. So gelang erst in den 1970er Jahren eine Neuaneignung der Werke Freuds. Heute ist die psychoanalytische Theorie ein fester Bestandteil des literatur- und kulturwissenschaftlichen Kanons.

Der Band enthält Beiträge von international renommierten Wissenschaftlern wie Mladen Dolar (zur Poststrukturalistischen Theorie), Barbara Hahn (zur Traumliteratur) und John T. Hamilton (zur Nachkriegsliteratur). Herausgeber des Kompendiums sind Frauke Berndt (Universität Zürich) und Eckart Goebel (Universität Tübingen). Das „Handbuch Literatur & Psychoanalyse“ erscheint als fünfter Band der Reihe Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie (hrsg. von Claudia Benthien, Ethel Matala de Mazza und Uwe Wirth). Sie wurde 2014 mit dem „Handbuch Literatur & Visueller Kultur“ begonnen.

Eine Präsentation der Neuerscheinung findet am 23. Oktober von 16.30 Uhr bis 18 Uhr anlässlich der internationalen Konferenz „Paradigmatic Figures of Psychoanalysis“ an der Universität Zürich statt.

www.degruyter.com