1. Oktober 2022
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Aktuelles aus
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Essentials

In der Ausgabe 6/2022 (September 2022) lesen Sie u.a.:

  • Data Librarianship: Aktuelle Entwick­lungen und Heraus­forderungen
  • Kommt es zu einem Comeback von Information Professionals in Medienunternehmen?
  • Open Access ist gut für die Wissenschaft, aber nicht ohne Risiken
  • Paper Mills als eine ernsthafte Bedrohung für die wissenschaftliche Integrität
  • Aktuelle Trends in der Hochschulbildung
  • Daten zur wissenschaftlichen Verlagsbranche
  • Sind A-Books die Zukunft des gedruckten Buchs?
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 4 / 2022

ASTRONOMIE
Die Welt über unseren Köpfen

PHILOSOPHIE
Philosophie in der islamischen Welt

ZEITGESCHICHTE
Frantz Fanon: Für eine afrikanische Revolution

RECHT
Umwelt- und Klimaschutzrecht

BETRIEBSWIRTSCHAFT
Nachhaltig managen

BIOGRAFIEN
Herrscherinnen mit Einfluss

uvm

Kultur fordert Freiräume

Erfolgreiches Ende der Tagung „On oder Off – Kulturinstitutionen gestalten digitalen Wandel“

Anlässlich der Konferenz „On oder Off. – Kulturinstitutionen gestalten den digitalen Wandel“ trafen sich auf Einladung der Evangelischen Akademie Loccum und des Deutschen Bibliotheksverbands erstmalig Museen, Volkshochschulen, Theater und Bibliotheken sowie Vertreterinnen und Vertreter von Kulturpolitik, Verwaltung , Stiftungen und Verbänden um sich darüber auszutauschen, wie der digitale Wandel ihren Kultur- und Bildungsauftrag erweitert und wie sie diesen auf neuen Wegen umsetzen. Die über hundert Teilnehmenden diskutierten über Strategien, Angebote, Kommunikationswege und strukturelle Fragen.

Auf der Abschlussdiskussion sagte die Bundesvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands Barbara Lison: „Eine für mich wichtige Erkenntnis dieser Tagung ist, dass sich durch den digitalen Wandel die Angebote aller Institutionen in einem dauerhaften „Beta Status“ befinden. Die Kulturinstitutionen müssen nach dem Prinzip der Lösungsoffenheit immer in Bewegung bleiben. Das Unfertige ist eine Herausforderung, birgt aber auch das Potential zur permanenten Weiterentwicklung. Um diese gestalten zu können, brauchen die Kultureinrichtungen interne und externe Strukturen, die agile Managementprozesse ermöglichen und fördern. Dazu müssen sich auch die Trägerinstitutionen, die Kulturverwaltungen und die Förderer bekennen, ressortübergreifend denken und flexibler werden, um die hierfür nötige Offenheit, Fehlertoleranz und Vertrauen mitzubringen. Es gilt, Freiräume für Gestaltung zu schaffen, und Erfolg Leistung neu zu definieren.“

Von der Evengelischen Akademie Loccum ergänzte Studienleiter Dr. Albert Drews: „Es zeigt sich, dass erfolgreiche Digitalisierungsstrategien nie einen Selbstzweck erfüllen, sondern immer auf die spezifischen kommunikativen Bedürfnisse antworten, die sich durch die gesellschaftliche Herausforderungen stellen.“

„Kulturinstitutionen haben als dritter Ort neben dem Zuhause und dem Arbeitsplatz im physischen Raum eine ebenso große Bedeutung wie in der digitalen Welt.“ So Jutta Croll, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Digitale Chancen am Rande der Tagung. „Sie ermöglichen chancengleichen Zugang und vermitteln Werte: das macht sie im Prozess der Digitalisierung der Gesellschaft unverzichtbar“ so Croll weiter.

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