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15. Mai 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Vorlesungen, Feste und Nobelpreise:
Leben und Forschen am Institut für Immunologie Basel

Im Karger Verlag ist das Buch History of the Basel Institute for Immunology neu erschienen. Es dokumentiert über 30 Jahre Forschung und Institutsalltag. Zudem hat der Autor das gedruckte Buch um eine grosse Onlinedatenbank erweitert, die zusätzliche Informationen wie Videos, Bilder oder Notizen enthält.

History of the Basel Institute for Immunology bietet einen besonderen Rückblick auf eine der wichtigsten Forschungsinstitutionen in Basel, da es wissenschaftliche Forschung mit Geschichten aus dem Institutsalltag verbindet. Gegründet 1969 vom Wissenschaftler Niels K. Jerne und finanziert durch die Firma Hoffmann-La Roche, war das Institut bis zu seiner Schliessung in 2002 im Raum Basel und weltweit anerkannt. Insgesamt über 500 Wissenschaftler haben in den über 30 Jahren am Institut gearbeitet oder wurden dort ausgebildet. Die Forscher des Instituts erhielten 27 wichtige internationale Auszeichnungen. Darunter waren auch drei Nobelpreise für Georges J.F. Köhler, Niels K. Jerne und Susumu Tonegawa. Professor Ivan Lefkovits, Autor des Buches und ein „permanentes Mitglied“ des Instituts, hat nicht nur die wissenschaftlichen Meilensteine festgehalten, sondern auch das soziale Leben sowie das gesellschaftliche Umfeld dokumentiert. Minimale Führungsstrukturen, grosse Entscheidungsfreiheit für die Forscher und ein konstanter Austausch junger Wissenschaftler aufgrund befristeter Verträge schafften eine ungewöhnliche, innovative Arbeitsumgebung.

„Mich hat fasziniert, wie aus einigen wenigen Elementen – einer guten Idee, einem aussergewöhnlichen Wissenschaftler, ausreichenden finanziellen Mitteln und der richtigen Umgebung etwas so Aussergewöhnliches entstehen konnte. So eine Geschichte muss erzählt werden, und ich habe diese Aufgabe gerne übernommen“, sagt Lefkovits. „Das Ziel des Buches ist es, das Leben, Erfolge und Fehlschläge eines Wissenschaftlers zu beschreiben – alles was es braucht, um ein vollständiges Bild der modernen Wissenschaft darzustellen.“ Die Publikation richtet sich sowohl an Forscher, die an der wissenschaftlichen Entwicklung interessiert sind, aber auch an Leser, die sich für die Geschichte eines wissenschaftlichen Instituts in Basel interessieren.

History of the Basel Institute for Immunology ist mehr als ein einfaches Geschichtsbuch. Hunderte von QR-Codes an den Seitenrändern erweitern die gedruckten Seiten um eine Onlinedatenbank. Durch das Öffnen der QR-Codes kann der Leser weitere Einzelheiten entdecken, wie Bilder ehemaliger Mitarbeiter, Referentenlisten gehaltener Symposien oder den vollständigen Brief mit der Verkündung eines der Nobelpreise. „Heutzutage reichen Zitierungen nicht mehr aus, um die Geschichte eines gesamten Instituts vollständig zu erfassen. Mit den QR-Codes haben wir die Möglichkeit, mehr Quellen und Informationen zu zeigen“, erklärt Lefkovits. Und die Datenbank wächst weiter. Angehörige des Instituts für Immunologie Basel sind eingeladen, ihr eigenes Material hochzuladen und ihre Erinnerungen zu teilen. Das Buch wurde mit der Hilfe und der Unterstützung des Roche-Archivs erstellt, insbesondere bezüglich der Bilder und Videos.

www.karger.com