28. September 2022
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Essentials

In der Ausgabe 6/2022 (September 2022) lesen Sie u.a.:

  • Data Librarianship: Aktuelle Entwick­lungen und Heraus­forderungen
  • Kommt es zu einem Comeback von Information Professionals in Medienunternehmen?
  • Open Access ist gut für die Wissenschaft, aber nicht ohne Risiken
  • Paper Mills als eine ernsthafte Bedrohung für die wissenschaftliche Integrität
  • Aktuelle Trends in der Hochschulbildung
  • Daten zur wissenschaftlichen Verlagsbranche
  • Sind A-Books die Zukunft des gedruckten Buchs?
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 4 / 2022

ASTRONOMIE
Die Welt über unseren Köpfen

PHILOSOPHIE
Philosophie in der islamischen Welt

ZEITGESCHICHTE
Frantz Fanon: Für eine afrikanische Revolution

RECHT
Umwelt- und Klimaschutzrecht

BETRIEBSWIRTSCHAFT
Nachhaltig managen

BIOGRAFIEN
Herrscherinnen mit Einfluss

uvm

TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften treibt
die Umsetzung der Open-Access-Transformation in der Hochenergiephysik voran

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert TIB-Projekt zu Open Access in der Hochenergiephysik

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt „Chancen und Herausforderungen der nationalen Umsetzung eines internationalen Open-Access-Transformationsprojektes am Beispiel der Hochenergiephysik (CHOAT-HEP)“ der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften. Die TIB hatte sich mit der Projektidee auf die Ausschreibung „Förderrichtlinie des freien Informationsflusses in der Wissenschaft – Open Access“ um eine finanzielle Unterstützung beworben. Die Zuwendung gilt für den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2019.

Die Hochenergiephysik (HEP) ist ein Vorreiter im Bereich Open Science und insbesondere auch für das Open-Access-Publizieren. Ab 2018 deckt SCOAP³ – das weltweite Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics – mit den neu hinzugekommenen Zeitschriften der American Physical Society (APS) 87 Prozent aller wissenschaftlichen Publikationen aus dem Bereich der Hochenergiephysik via Gold Open Access ab. Die Transformation von einem auf Subskriptionen zu einem auf Publikationsgebühren (sogenannte Article Processing Charges (APCs)) basierenden Publikationswesen tritt damit nun in eine entscheidende Phase: In den kommenden Jahren sollen zum einen alle HEP-Artikel im Open Access bereitgestellt werden und zum anderen muss die Kostenbeteiligung der deutschen Hochschulen nach ihrem tatsächlichen Publikationsaufkommen umgestellt werden.

Ziel des bewilligten CHOAT-HEP-Projektes ist es, diesen Transformationsprozess bei den deutschen Hochschulen zu unterstützen und zu gestalten. Im Jahr 2019 soll erstmals eine Kostenverteilung allein nach dem tatsächlichen Publikationsaufkommen in den Einrichtungen erfolgen. Dies stellt eine große Herausforderung für die deutschen Hochschulen dar, da damit unter anderem auch massive Kostenverschiebungen verbunden sein können. Im Rahmen des CHOAT-HEP-Projektes wird die TIB die Kostenentwicklungen gegenüber den Hochschulen moderieren und gegebenenfalls eventuelle Finanzierungslücken in einer Übergangsphase ausgleichen. Diese Maßnahmen sollen die Prozesse an deutschen Hochschulen dahingehend sichern, dass die Open-Access-Transformation in den kommenden Jahren im HEP-Bereich bei den deutschen Hochschulen als Standard etabliert wird. Die aus diesem Prozess gewonnenen Erfahrungen wird die TIB für die Umwandlung anderer Fachbereiche nutzen können und so eine wesentliche Rolle in der Open-Access-Transformation spielen.

www.tib.eu