20. Oktober 2018
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Universitätsbibliothek München

Selbstverbuchung - für Lehrbuchsammlung ideal

Im Rahmen einer Kooperation zwischen Ludwig-Maximilians-Universität und Studentenwerk wird die Münchner Studentenbibliothek seit Mitte April 2009 als zentrale Lehrbuchsammlung mit einem Bestand von 100.000 Medien geführt. Die Zusammenführung der Bestände erforderte eine zeitgemäße Technologie für die Mediensicherung und Verbuchung. „Dabei ist die Selbstverbuchung für eine Lehrbuchsammlung, die primär von Studenten zur Ausleihe genutzt wird, wie geschaffen. Ein herkömmliches elektromagnetisches System einzuführen, erschien uns in Anbetracht der niedrigen RFID-Label-Preise anachronistisch,“ kommentiert Konstanze Söllner, stv. Direktorin der Universitätsbibliothek und Abteilungsleiterin Benutzung.

Komplex war die Umstellung dennoch: Bei der Zusammenlegung der Bestände der UB und der Stundentenbibliothek mussten die unterschiedlichen Ausleihmodi, Bibliothekssysteme und Zweigstellen im SISIS-System auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden. „Die Vielzahl der Änderungsschritte, die bei der Umstellung auf RFID zu bewältigen waren, stellten allein technisch eine große Herausforderung dar. Dank des hervorragenden Einsatzes und Know-hows des Bibliotheca-Teams konnten diese Änderungen jedoch schnell und reibungslos gemeistert werden,“ so Konstanze Söllner.

An den beiden SelfChecks, die sich farblich sogar an die Bibliothekseinrichtung anpassen, werden durchschnittlich 2000 Medien pro Tag verbucht. Konstanze Söllner erklärt: „Allein durch die Stapelverbuchung haben wir nun deutlich weniger Warteschlangen bei der Ausleihe. Zudem ist unser Personal spürbar entlastet. Das System funktioniert zuverlässig und ist sehr bedienungsfreundlich – für uns essentielle Grundlagen für seinen Erfolg.“

Fazit: Wissenschaftliche Bibliotheken mit einem hohen Bedarf an Beratung und Recherche profitieren von der Autonomie ihrer Benutzer deutlich.


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