23. Mai 2022
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Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2022 (Mai 2022) lesen Sie u.a.:

  • Bücherverbote und Bedrohungen nehmen in US-Bib­lio­theken rasant zu
  • Ukraine-Krieg verstärkt Informationsbedürfnis und erhöht die Sorge vor Cyberangriffen?
  • Die Auswirkungen von nicht-linearen Texten, Hyperlinks und oberflächlichem Lesen auf das Textverständnis
  • Mobiltechnologie und ihre Folgen für den Lärmpegel in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • KI: immer schneller, besser und kostengünstiger, aber ethische Bedenken nehmen ebenfalls zu
  • Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit
  • Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 2 / 2022

BUCHWISSEN­SCHAFTEN
Bedroht! Geschichte der Zerstörung und Bewahrung des Wissens

RECHT
Juristen jüdischer Herkunft | Betriebs­verfassungsgesetz | Insolvenzrecht | Zivilprozessrecht| Arbeitsrecht | Bürgerliches Recht

LANDESKUNDE
Russland und Zentralasien | Türkei | Japan | Iran | Bangladesch

MEDIZIN | GESUNDHEIT
Ernährungspolitik. Lebensmittellobby

uvm

Erfolgreiche Inbetriebnahme der weltgrößten Mikrofilmkamera

Im Sächsischen Staatsarchiv wurde im Archivzentrum Hubertusburg in Wermsdorf am 1. Juli 2009 die weltgrößte Mikrofilmkamera durch HERRMANN und KRAEMER zum Betrieb übergeben.

In 9-monatiger Bauzeit wurde bei H+K in Garmisch-Partenkirchen die Spezialkamera H+K A6-4xA0/R entwickelt und fertig gestellt. Die Kamera ermöglicht es Vorlagen bis zur Größe 4xA0 auf 105mm Mikrofilm vertikal aufzunehmen. Der entsprechend große Vorlagentisch mit stufenloser Ansaugvorrichtung gewährleistet optimale Vorlagenschonung und effizientes Handling für die Bearbeiter. Das Sächsische Staatsarchiv wird die Kamera in den nächsten Jahren für die Sicherungs- und Schutzverfilmung großformatiger Vorlagen einsetzen.

Dr.  Thomas Sergej Huck (Leiter des Archivzentrums): "Ich freue mich, dass die Zentralwerkstatt für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut (ZErAB) im Archivzentrum damit für ihre Aufgaben im Gesamtkonzept der Sächsischen Staatsregierung für die Bestandserhaltung des einmaligen Kulturguts bestmöglichst ausgerüstet ist."
 
Michael Luetgen (Geschäftsführer H+K): "Wir sind stolz darauf, dass wir diese einmalige Kamera bauen durften und erfolgreich in Betrieb nehmen konnten. Die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Archivzentrum hat uns in die Lage versetzt, dieses anspruchsvolle Projekt kompetent zu planen und zu realisieren."

Zurzeit realisiert HERMANN und KRAEMER die Erweiterung der Kamera zur Digitalkamera. Somit wird es zukünftig möglich sein, digitale und analoge Verfilmung durchzuführen.