10. Dezember 2019
  NEWS

Deutschland feiert am 24. Oktober den Tag der Bibliotheken

Am 24. Oktober feiert Deutschland alljährlich seine Bibliotheken. Mit zahlreichen Lesungen, Bibliotheksrallyes, Bilderbuchkinos, Vorlesezelten, Bücherflohmärkten,  Sitzsackkinos, Makerspaces, E-Book-Sprechstunden, Vorträgen, Ausstellungen, Programmierkursen und Medienworkshops präsentieren die fast 10.000 Bibliotheken in Deutschland rund um diesen Tag ihre Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Auch ganze Regionen und Bundesländer machen beim Tag der Bibliotheken mit wie die Aktionswoche "Thüringen liest!", das Mint-Festival in Köln, das Lesefest im Rheingau-Taunus-Kreis  oder die Baden-Württembergischen Literaturtage in Öhringen zeigen.

Mit diesen Aktivitäten sind Bibliotheken Orte des Lesens, des Ausleihens und Labore zum Ausprobieren digitaler Angebote. Sie verstehen sich als soziale Orte, an denen die Menschen zusammenkommen. Dabei arbeiten sie immer häufiger mit lokalen Partnern wie Schulen, Kitas, Seniorenheimen oder Volkshochschulen aus ihren Regionen zusammen und sorgen so für ein vielfältiges Kultur- und Bildungsangebot.

Dazu Dr. Frank Mentrup, Präsident des Deutschen Bibliotheksverbandes und Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe: „Der Tag der Bibliotheken rückt sowohl das Thema Lesen als auch den Ort Bibliothek in den Mittelpunkt. Bibliotheken sind Treffpunkte über alle Generationen und Bevölkerungsschichten hinweg und bieten niedrigschwelligen Zugang zu der Welt von Büchern und digitalen Medien. Ich danke den Mitarbeiter*innen der Bibliotheken sowie allen Ehrenamtlichen sehr herzlich für ihren ganzjährigen Einsatz und ihr Engagement.“

Auszeichnung „Bibliothek des Jahres“

Der Bibliotheksverband und die Deutsche Telekom Stiftung verleihen jedes Jahr am 24. Oktober die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres“, der einzige nationale Bibliothekspreis in Deutschland. In diesem Jahr wird die Zentral- und Landesbibliothek Berlin für ihre strategisch ausgerichteten, partizipativen Angebote und digitalen Services ausgezeichnet, mit denen sie stetig auf die gesellschaftlichen und medialen Veränderungen reagiert und sich so als öffentliches Forum in der Stadtgesellschaft etabliert hat.  Der Preis, der in diesem Jahr zum 20. Mal vergeben wird, ist mit 20.000 € dotiert.

 



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