1. April 2020

Karger Verlag strebt erfolgreich in Richtung Open Access

Der Karger Verlag hat fünf seiner Zeitschriften auf Open Access umgestellt und transformative Vereinbarungen
in der Tschechischen Republik, in Deutschland und in der Schweiz abgeschlossen.
Zudem wurde eine Leitlinie für die kostenfreie Publikation in Open Access Zeitschriften eingeführt.

Der Karger Verlag arbeitet kontinuierlich und aktiv auf eine Transition zu Open Access (OA) hin, was das Umstellen von weiteren Zeitschriften vom Abonnements-Modell auf OA beinhaltet. Im Januar 2020 wurden fünf Karger Zeitschriften OA: Lifestyle Genomics, Gastrointestinal Tumors, Liver Cancer, Inflammatory Intestinal Diseases, und Kidney Diseases. Somit hat Karger die Anzahl seiner OA Publikationen auf 30 von mehr als 100 Zeitschriften erhöht.

Vor kurzem hat der Karger Verlag ausserdem mehrere transformative OA Vereinbarungen getroffen:

  • In der Tschechischen Republik hat der Karger Verlag seinen ersten "Publish & Access"-Vertrag in Osteuropa mit zwei Mitgliedern des tschechischen Konsortiums ELib erfolgreich abgeschlossen: Masarykova Univerzita (Masaryk Universität) und Univerzita Karlova (Charles Universität). Dies beinhaltet für alle Forscherinnen und Forscher der beiden Institute sowohl den Zugang zu allen Karger e-Journals als auch die Möglichkeit ohne zusätzliche Kosten OA in Karger Zeitschriften zu publizieren.

  • Ein anderer Vertrag mit einem deutschen Konsortium ermöglicht allen angeschlossenen Forschern den Zugang zu Karger e-Journals und das OA Publizieren in Karger Abonnements-Zeitschriften ohne zusätzliche Kosten für die Autorinnen und Autoren. 15 deutsche Universitäten haben das Angebot bereits angenommen.

  • Ein ähnliches Modell bietet Karger dem Consortium of Swiss Academic Libraries (CSAL) an. Vier Schweizer Universitäten haben sich dem "Publish & Access"-Vertrag bereits angeschlossen.

Karger ist offen, weitere innovative Vereinbarungen mit Konsortialpartnern zu treffen, die den Anteil von OA Inhalten weltweit erhöhen.

Zusätzlich zum Umstellen einer wachsenden Anzahl von Zeitschriften auf OA und dem Abschluss von OA Vereinbarungen hat Karger ausserdem eine Leitlinie für OA Zeitschriften eingeführt, die eine auf Ländereinkommen basierende ermässigte und kostenfreie Publikation anbietet. Sie ermöglicht Autoren aus Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen zu reduzierten Preisen oder ohne Article Processing Charges (APCs) zu veröffentlichen. Dies folgt der 2019 eingeführten fortschrittlichen Leitlinie bezüglich Preprint-Publikationen. Zudem hat Karger einen neuen Arbeitsablauf und Schritte etabliert, die sicherstellen, dass Autoren Informationen über die Vereinbarungen ihrer Institutionen schnell finden und von der Möglichkeit profitieren können, OA Artikel ohne zusätzliche Kosten zu publizieren. Dies macht es für Autoren und die unterstützenden Bibliotheken einfach OA zu publizieren.

Für das kommende Jahr arbeitet Karger bereits aktiv daran, den Übergang zu OA voranzutreiben, indem mehrere Zeitschriften im Jahr 2021 und noch mehr in den darauffolgenden Jahren umgestellt werden sowie zusätzliche Leitlinien und Dienstleistungen im Bereich OA evaluiert werden.

„Wir unterstützen und fördern die frühe und effektive Kommunikation von wissenschaftlichen Ergebnissen, unter anderem indem wir OA begrüssen. Mit unseren Aktivitäten im Bereich OA streben wir an, die Bedürfnisse und Wünsche von Forschungseinrichtungen, Bibliotheken, Autoren, Geldgebern und anderen Stakeholdern zu respektieren, da sie im Zentrum all unseres Handelns stehen,“ sagt Daniel Ebneter, CEO beim Karger Verlag.

karger.com