18. Mai 2022
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2022 (Mai 2022) lesen Sie u.a.:

  • Bücherverbote und Bedrohungen nehmen in US-Bib­lio­theken rasant zu
  • Ukraine-Krieg verstärkt Informationsbedürfnis und erhöht die Sorge vor Cyberangriffen?
  • Die Auswirkungen von nicht-linearen Texten, Hyperlinks und oberflächlichem Lesen auf das Textverständnis
  • Mobiltechnologie und ihre Folgen für den Lärmpegel in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • KI: immer schneller, besser und kostengünstiger, aber ethische Bedenken nehmen ebenfalls zu
  • Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit
  • Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 2 / 2022

BUCHWISSEN­SCHAFTEN
Bedroht! Geschichte der Zerstörung und Bewahrung des Wissens

RECHT
Juristen jüdischer Herkunft | Betriebs­verfassungsgesetz | Insolvenzrecht | Zivilprozessrecht| Arbeitsrecht | Bürgerliches Recht

LANDESKUNDE
Russland und Zentralasien | Türkei | Japan | Iran | Bangladesch

MEDIZIN | GESUNDHEIT
Ernährungspolitik. Lebensmittellobby

uvm

Publizistenpreis der Deutschen Bibliotheken 2010
geht an Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung

Der mit 5.000 Euro dotierte Publizistenpreis der Deutschen Bibliotheken (Helmut-Sontag-Preis) geht in diesem Jahr an Dr. Johan Schloemann, Redakteur im Feuilleton der „Süddeutschen Zeitung“. Der Deutsche Bibliotheksverband und die Wissenschaftliche Buchgesellschaft verleihen den Publizistenpreis am 15. März 2010 im Rahmen der Eröffnungsfeier des 4. Leipziger Kongresses für Information und Bibliothek. Die Laudatio hält Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig und Außerplanmäßiger Professor für Philosophie am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig.

Dr. Johan Schloemann wurde von einer unabhängigen Jury aus zehn hervorragenden Nominierungen und Bewerbungen ausgewählt. In der Begründung der Jury heißt es: „Dr. Johan Schloemann verfolgt aufmerksam und kontinuierlich bibliotheksrelevante Themen. Neben Berichten über aktuelle bibliotheksspezifische Ereignisse in seinem Umfeld schreibt er ausführliche Hintergrundartikel mit differenzierter Argumentation zu zentralen und kontroversen Fragen wie Digitalisierung, E-Books oder Open Access, ohne dabei einseitig zu informieren. Seine überregional interessanten Artikel sind sehr gut recherchiert und von vorbildlichem journalistischen Niveau.“

Bei der Bekanntgabe sagte Dr. Johan Schloemann: "Bibliothek und Archiv sind eine Urform menschlichen Wissens seit der Erfindung der Schrift - und die Ordnung des Wissensspeichers bleibt immer relevant, ganz gleich, in welche Medien sie überführt wird. Solche Vorgänge des Medienwandels interessieren mich, einmal abgesehen davon, dass es einfach schön ist, die Schätze unserer Bibliotheken vor Augen zu bekommen. Um so mehr freut es mich, für dieses Interesse, für meine Überlegungen und Berichte über Analoges und Digitales, diesen ehrenvollen Preis zu bekommen. Er soll ein Ansporn sein, dieses reichhaltige und zunehmend auch umkämpfte Gebiet für unsere Leser weiterhin im Blick zu behalten."