6. Oktober 2022
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 6/2022 (September 2022) lesen Sie u.a.:

  • Data Librarianship: Aktuelle Entwick­lungen und Heraus­forderungen
  • Kommt es zu einem Comeback von Information Professionals in Medienunternehmen?
  • Open Access ist gut für die Wissenschaft, aber nicht ohne Risiken
  • Paper Mills als eine ernsthafte Bedrohung für die wissenschaftliche Integrität
  • Aktuelle Trends in der Hochschulbildung
  • Daten zur wissenschaftlichen Verlagsbranche
  • Sind A-Books die Zukunft des gedruckten Buchs?
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 5 / 2022

AUSSTELLUNGEN

  • Islam in Europa 1000–1250
  • Die Normannen

AUTOBIOGRAFIE
Uwe Wesel: Wozu Latein, wenn man gesund ist? Ein Bildungsbericht

RECHT
Jura für Nichtjuristen | Strafrecht | Strafvollzug | Straßen- und Schienenwegerecht | Zivilprozessrecht | Insolvenzrecht | Notarrecht

BIOGRAFIEN

PSYCHOLOGIE

MEDIZIN | GESUNDHEIT

BETRIEBSWIRTSCHAFT

uvm

Bericht zur Lage der Bibliotheken 2020/2021

„Die positive Entwicklung von Bibliotheken als Innovationstreiber darf nicht durch Sparmaßnahmen
in Folge der Pandemie gefährdet werden.“

Die Corona-Pandemie bestimmt in diesem Jahr maßgeblich die Arbeit von Bibliotheken. Dank ihrer zahlreichen Online-Services konnten Bibliotheken die Bürger*innen auch während des pandemiebedingten Lockdowns weiter mit Medien, Bildungsangeboten und Informationen versorgen. In dieser Situation wurden rasch zusätzlich viele neue digitale – kontaktarme – Bibliotheksangebote geschaffen. Dass Bibliotheken mit als erste Einrichtungen wieder öffnen durften, unterstreicht ihre Bedeutung für die Bürger*innen in Kommunen und Städten.

Der diesjährige „Bericht zur Lage der Bibliotheken“ befasst sich schwerpunktmäßig mit den Folgen der Corona-Pandemie. Derzeit ist nicht abzusehen, wie sich die finanzielle Situation der Kommunen und damit der Stadt- und Gemeindebibliotheken kurz- und mittelfristig entwickeln wird. Daher ist ein Fazit des Berichts, dass die Bewältigung der finanziellen Belastungen der Corona-Pandemie die Teilhabe der Bürger*innen an Bildung und Kultur sowie die Vermittlung von Informations- und Digitalkompetenz zu beinträchtigen droht, wenn die Bibliotheken nicht ausreichend finanziert und massive Einsparungen zu erwarten sind.

Weitere Themen des Berichts zur Lage sind u.a. der digitale Wandel in Bibliotheken, der Beitrag von Bibliotheken zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele, der wachsende Bedarf an Infrastrukturen für Forschungsdaten sowie die Stärkung von Bibliotheken als Einrichtungen der Medienbildung.

Dazu Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Bundesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv): „Mit der Erfüllung ihres Bildungs- und Kulturauftrags leisten Bibliotheken einen elementaren Beitrag zum demokratischen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Dies gilt in besonderer Weise für Krisen, wie wir sie gegenwärtig mit Corona erleben. Denn Bibliotheken tragen dazu bei, die Herausforderungen der Covid-19-Pandemie zu überwinden, indem sie Menschen dabei unterstützen, sich weiterzubilden, auszutauschen und zu informieren. Die positive Entwicklung von Bibliotheken als attraktive „Dritte Orte“ und kompetente Innovationstreiber darf nicht durch Sparmaßnahmen als Folge der Pandemie zunichte gemacht werden. Gerade jetzt brauchen wir leistungsstarke Bibliotheken – für Bildungsgerechtigkeit und Teilhabechancen aller.“

Der „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2020/2021“ kann hier heruntergeladen werden:
https://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/publikationen/Bericht_zur_Lage_2020__2021_WEB.pdf