6. Oktober 2022
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 6/2022 (September 2022) lesen Sie u.a.:

  • Data Librarianship: Aktuelle Entwick­lungen und Heraus­forderungen
  • Kommt es zu einem Comeback von Information Professionals in Medienunternehmen?
  • Open Access ist gut für die Wissenschaft, aber nicht ohne Risiken
  • Paper Mills als eine ernsthafte Bedrohung für die wissenschaftliche Integrität
  • Aktuelle Trends in der Hochschulbildung
  • Daten zur wissenschaftlichen Verlagsbranche
  • Sind A-Books die Zukunft des gedruckten Buchs?
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 5 / 2022

AUSSTELLUNGEN

  • Islam in Europa 1000–1250
  • Die Normannen

AUTOBIOGRAFIE
Uwe Wesel: Wozu Latein, wenn man gesund ist? Ein Bildungsbericht

RECHT
Jura für Nichtjuristen | Strafrecht | Strafvollzug | Straßen- und Schienenwegerecht | Zivilprozessrecht | Insolvenzrecht | Notarrecht

BIOGRAFIEN

PSYCHOLOGIE

MEDIZIN | GESUNDHEIT

BETRIEBSWIRTSCHAFT

uvm

Stellungnahme des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e. V. zum Kabinettsentwurf zur Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereis:

„Wir begrüßen es, dass das Bundekabinett endlich die wichtige Umsetzung der EU-Urheberrechtsreform auf den Weg gebracht hat. Der heutige Beschluss bringt im Detail für Kreative, Buchbranche und ihre Partner Licht und Schatten. Von zentraler Bedeutung – gerade für den Erhalt gemeinsamer Verwertungsgesellschaften wie der VG WORT – ist die überfällige Wiedereinführung einer Verlegerbeteiligung. Hierbei hätte man sich allerdings den Mut gewünscht, noch direkter an die Rechtslage anzuknüpfen, die zwischen 1958 und 2015 im besten Einvernehmen von Autor*innen und Verlagen gegolten hat.

Stärkeren Änderungsbedarf im parlamentarischen Verfahren sehen wir hinsichtlich der Ausgestaltung der urheberrechtlichen Haftung von Plattformen wie Youtube & Co. An dieser zentralen Stelle verfehlt der Kabinettsbeschluss nicht nur das Entstehen der von der umzusetzenden EU-Richtlinie intendierten Harmonisierungswirkung innerhalb des europäischen Wirtschaftraums, sondern greift ohne Not tief in die Rechtsposition von Urheber*innen und ihren Marktpartnern ein. Es wird angesichts der engen zeitlichen Vorgaben sicherlich schwierig, noch die für die Verlage und Kreativen erforderlichen Veränderungen zu erreichen – wir müssen und werden das aber mit aller Kraft versuchen.“