26. September 2022
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Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 6/2022 (September 2022) lesen Sie u.a.:

  • Data Librarianship: Aktuelle Entwick­lungen und Heraus­forderungen
  • Kommt es zu einem Comeback von Information Professionals in Medienunternehmen?
  • Open Access ist gut für die Wissenschaft, aber nicht ohne Risiken
  • Paper Mills als eine ernsthafte Bedrohung für die wissenschaftliche Integrität
  • Aktuelle Trends in der Hochschulbildung
  • Daten zur wissenschaftlichen Verlagsbranche
  • Sind A-Books die Zukunft des gedruckten Buchs?
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 4 / 2022

ASTRONOMIE
Die Welt über unseren Köpfen

PHILOSOPHIE
Philosophie in der islamischen Welt

ZEITGESCHICHTE
Frantz Fanon: Für eine afrikanische Revolution

RECHT
Umwelt- und Klimaschutzrecht

BETRIEBSWIRTSCHAFT
Nachhaltig managen

BIOGRAFIEN
Herrscherinnen mit Einfluss

uvm

Neues White Paper zu präferierten Artikelversionen

Forscher*innen präferieren die final veröffentlichte Artikelversion – ein weiteres Argument für die Vorteile von Open Access.

Mit Preprints, akzeptierten Manuskripten und den final veröffentlichten „Versions of Records“ (VOR) haben Forscher*innen mittlerweile Zugriff auf verschiedene Artikelversionen. Das heute veröffentlichte White Paper “Exploring researcher preference for the Version of Record”, das auf Grundlage von Daten von ResearchGate erstellt wurde, zeigt, was Forscher*innen von den verschiedenen Versionen halten, welche sie bevorzugen und welche Gründe sie dafür haben.

Zentrale Ergebnisse:

  • Forscher*innen ziehen es vor, die VOR zu lesen und zu zitieren. 83% der Befragten bevorzugen die VOR, um Inhalte in ihrer eigenen Arbeit zu zitieren, während 9% akzeptierte Manuskripte und 2% Preprints bevorzugen.

  • Forscher*innen geben an, dass die VOR leichter zu lesen und zuverlässiger ist. Befragte gaben an, dass sie die VOR durch den vorangegangenen Peer Review-Prozess sowie die finale Veröffentlichung für zuverlässiger halten.

  • Forscher*innen versuchen bevorzugt auf VORs zuzugreifen. Sollte es keine unmittelbare Möglichkeit geben auf die VOR zuzugreifen, werden die meisten Forscher*innen (etwa 9 von 10) versuchen, Zugang zur VOR zu erhalten indem sie z.B. den/die Autor*in direkt kontaktieren.

  • Auch alternative Artikelversionen können einen – eingeschränkten – Mehrwert bieten. Obwohl sie die VOR präferieren, lesen viele Forscher*innen Preprints oder akzeptierte Manuskripte und zitieren diese in einigen Fällen auch. Insbesondere die schnelle Verfügbarkeit von Preprints wird hier als Vorteil gewertet.

  • Die VOR wird als glaubwürdigste Artikelversion angesehen. Die Präferenz der Forscher*innen für die VOR zeigt den Mehrwert, den Verlage generieren, indem sie Veröffentlichungen in anerkannten wissenschaftlichen Zeitschriften ermöglichen und den so veröffentlichten Artikeln zusätzliche Glaubwürdigkeit (‘stamp of credibility’) verleihen.

Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, die Verfügbarkeit von Artikel über die Gold-OA-Route zu erweitern. Gold OA ermöglicht den sofortigen, uneingeschränkten Zugang zur VOR.

Das White Paper steht hier zum Download zur Verfügung.