2. Oktober 2022
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 6/2022 (September 2022) lesen Sie u.a.:

  • Data Librarianship: Aktuelle Entwick­lungen und Heraus­forderungen
  • Kommt es zu einem Comeback von Information Professionals in Medienunternehmen?
  • Open Access ist gut für die Wissenschaft, aber nicht ohne Risiken
  • Paper Mills als eine ernsthafte Bedrohung für die wissenschaftliche Integrität
  • Aktuelle Trends in der Hochschulbildung
  • Daten zur wissenschaftlichen Verlagsbranche
  • Sind A-Books die Zukunft des gedruckten Buchs?
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 4 / 2022

ASTRONOMIE
Die Welt über unseren Köpfen

PHILOSOPHIE
Philosophie in der islamischen Welt

ZEITGESCHICHTE
Frantz Fanon: Für eine afrikanische Revolution

RECHT
Umwelt- und Klimaschutzrecht

BETRIEBSWIRTSCHAFT
Nachhaltig managen

BIOGRAFIEN
Herrscherinnen mit Einfluss

uvm

Digitalisierung der Donaueschinger Musikhandschriften
an der Badischen Landesbibliothek abgeschlossen

Die Musikaliensammlung der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen um-fasst über 3.500 Musikhandschriften und über 5.300 Musikdrucke. Das Land Baden-Württemberg hat sie 1999 erworben und der Badischen Landesbibliothek zur Aufbewahrung und Vermittlung anvertraut. Mit Unterstützung der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg konnten seit Ende 2016 sämtliche Donaueschinger Musikhandschriften im Umfang von 230.000 Images digitalisiert und online unter

https://digital.blb-karlsruhe.de/topic/
view/169279
zur Verfügung gestellt werden. Die Musikdrucke sind noch in Arbeit.

Die Musikaliensammlung der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen ist eine der bedeutendsten Sammlungen ihrer Art im süddeutschen Raum von weit überregionaler Be-deutung. Sie umfasst Notenhandschriften und -drucke vom 17. bis in das 20. Jahrhundert. Ihr An-kauf 1999 war möglich durch besonderen Einsatz der Kulturstiftung der Länder und der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg. In ihrem Bestand sind viele Werke bedeutender Komponisten aus Baden enthalten, die einen hohen Wert für die musik- und theatergeschichtliche Forschung haben. So sind beispielsweise die Komponisten Conradin Kreutzer, Thomas Täglichsbeck, Johann Wenzel Kalliwoda und Alexander Fesca mit ihren Werken vertreten.

Aber auch Werke von Komponisten außerhalb Badens finden sich in der Sammlung: Im Jahr 1787 wurde Mozarts Oper Die Hochzeit des Figaro in Donaueschingen erstmals außerhalb von Wien und Prag aufgeführt. In den Folgejahren 1788, 1789 und 1791 kam die Oper noch mehrmals zur Aufführung und zählt damit zu den am häufigsten gegebenen Opern am Hoftheater. Die Rolle der Kammerzofe Susanna sang dabei die Fürstin Maria Antonia persönlich: Wie das Digitalisat unter https://digital.blb-karlsruhe.de/4070505 verrät, ist im Aufführungsmaterial bei der Singstimme der Susanna daher auch „für die Durchlauchtigste Fürstin" vermerkt.