7. Oktober 2022
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 6/2022 (September 2022) lesen Sie u.a.:

  • Data Librarianship: Aktuelle Entwick­lungen und Heraus­forderungen
  • Kommt es zu einem Comeback von Information Professionals in Medienunternehmen?
  • Open Access ist gut für die Wissenschaft, aber nicht ohne Risiken
  • Paper Mills als eine ernsthafte Bedrohung für die wissenschaftliche Integrität
  • Aktuelle Trends in der Hochschulbildung
  • Daten zur wissenschaftlichen Verlagsbranche
  • Sind A-Books die Zukunft des gedruckten Buchs?
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 5 / 2022

AUSSTELLUNGEN

  • Islam in Europa 1000–1250
  • Die Normannen

AUTOBIOGRAFIE
Uwe Wesel: Wozu Latein, wenn man gesund ist? Ein Bildungsbericht

RECHT
Jura für Nichtjuristen | Strafrecht | Strafvollzug | Straßen- und Schienenwegerecht | Zivilprozessrecht | Insolvenzrecht | Notarrecht

BIOGRAFIEN

PSYCHOLOGIE

MEDIZIN | GESUNDHEIT

BETRIEBSWIRTSCHAFT

uvm

Forschungsdatenmanagment als digitaler Ort

Das Forschungsdatenmanagement (FDM) der Universitätsbibliothek (UB) der Stiftung Universität Hildesheim (SUH) leistet einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung von Forschungsprozessen und Wissenschaft sowie zum Umgang mit wachsenden Datenmengen. Es bezeichnet den Prozess, der alle Methoden und Verfahren umfasst, die zur Sicherung der langfristigen Nutzbarkeit von Forschungsdaten angewendet werden. Dazu zählen die Generierung, Bearbeitung, Anreicherung, Archivierung und Veröffentlichung von Daten.

© Norbert Mierzowsky
Auszeichnung zum "Digitalen Ort Niedersachsen" an der Universitätsbibliothek Hildesheim am 22.09.2021

Das FDM kann als digitaler Ort verstanden werden, der Forschende bestmöglich unterstützen soll. Anfang März 2020 veröffentlichte die UB Hildesheim eine Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten, die dem FDM zu Grunde liegt. Interessierten erhalten Zugang zu Informationen und Werkzeugen, damit das Datenmanagement gelingt. Als Werkzeug zum Schreiben von Daten­manage­ment­plänen empfiehlt die UB Hildesheim das lokale Research Data Management Organiser (RDMO)-Tool. Außerdem bietet sie sowohl individuelle Beratung als auch Schulung in unterschiedlichen Formaten (Coffee Lectures und Workshops) für einzelne Fachcommunities an.

Transparenz von Wissenschaft

Da nicht jede kleine Universität ein eigenes Forschungsdatenrepositorium benötigt, arbeitet die SUH mit der eResearch Alliance Göttingen zusammen, um die Interoperabilität der technischen Infrastruktur zu gewährleisten. Forschende der SUH haben bereits bei GRO.data der GWDG/ eResearch Alliance Forschungsdaten gemäß der FAIR-Prinzipien gespeichert. Zu den FAIR-Prinzipien zählen Auffindbarkeit, Zugänglichkeit, Interoperabilität und Nachnutzbarkeit.

Forschung ist sehr häufig das Ergebnis von mehreren Personen. Sie ist nicht nur kollaborativ und institutsübergreifen, sondern häufig auch lokal, regional, national oder sogar international. Daher verzahnt das Forschungsdatenmanagement der Universitätsbibliothek Hildesheim Lehre und Forschung. Außerdem fördert die Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten ganz im Sinne von Open Science und Open Access die Transparenz von Wissenschaft in Niedersachsen und der Welt.