29. Mai 2024
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2024 (Mai-Juni 2024) lesen Sie u.a.:

  • KI verursacht immer mehr Besorgnis bei Kreativen, Arbeit­nehmern – und Hochschulen
  • Audio-Nutzung in Deutschland: Weniger Radio, mehr Podcasts, mehr Streaming – Bibliotheken noch zurückhaltend
  • Neue wissenschaftliche Zeitschriften: Ein internationaler Überblick
  • Künstliche Intelligenz: Wie sie die Arbeits­märkte revolutioniert und wer davon profitiert
  • Übersicht der europäischen institutionellen Verlagslandschaft: Einblicke aus der DIAMAS-Umfrage
  • Google Scholar unter der Lupe: Eine Analyse der Anfälligkeit für Manipulationen
  • Welche Vorteile haben digitale Ausstellungen von wissenschaftlichen Bibliotheken?
  • Generation Z entdeckt die Liebe zum physischen Buch: Lesen ist sexy
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Forschungsdatenmanagment als digitaler Ort

Das Forschungsdatenmanagement (FDM) der Universitätsbibliothek (UB) der Stiftung Universität Hildesheim (SUH) leistet einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung von Forschungsprozessen und Wissenschaft sowie zum Umgang mit wachsenden Datenmengen. Es bezeichnet den Prozess, der alle Methoden und Verfahren umfasst, die zur Sicherung der langfristigen Nutzbarkeit von Forschungsdaten angewendet werden. Dazu zählen die Generierung, Bearbeitung, Anreicherung, Archivierung und Veröffentlichung von Daten.

© Norbert Mierzowsky
Auszeichnung zum "Digitalen Ort Niedersachsen" an der Universitätsbibliothek Hildesheim am 22.09.2021

Das FDM kann als digitaler Ort verstanden werden, der Forschende bestmöglich unterstützen soll. Anfang März 2020 veröffentlichte die UB Hildesheim eine Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten, die dem FDM zu Grunde liegt. Interessierten erhalten Zugang zu Informationen und Werkzeugen, damit das Datenmanagement gelingt. Als Werkzeug zum Schreiben von Daten­manage­ment­plänen empfiehlt die UB Hildesheim das lokale Research Data Management Organiser (RDMO)-Tool. Außerdem bietet sie sowohl individuelle Beratung als auch Schulung in unterschiedlichen Formaten (Coffee Lectures und Workshops) für einzelne Fachcommunities an.

Transparenz von Wissenschaft

Da nicht jede kleine Universität ein eigenes Forschungsdatenrepositorium benötigt, arbeitet die SUH mit der eResearch Alliance Göttingen zusammen, um die Interoperabilität der technischen Infrastruktur zu gewährleisten. Forschende der SUH haben bereits bei GRO.data der GWDG/ eResearch Alliance Forschungsdaten gemäß der FAIR-Prinzipien gespeichert. Zu den FAIR-Prinzipien zählen Auffindbarkeit, Zugänglichkeit, Interoperabilität und Nachnutzbarkeit.

Forschung ist sehr häufig das Ergebnis von mehreren Personen. Sie ist nicht nur kollaborativ und institutsübergreifen, sondern häufig auch lokal, regional, national oder sogar international. Daher verzahnt das Forschungsdatenmanagement der Universitätsbibliothek Hildesheim Lehre und Forschung. Außerdem fördert die Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten ganz im Sinne von Open Science und Open Access die Transparenz von Wissenschaft in Niedersachsen und der Welt.