1. Februar 2023
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/01-2022/23 (Jan./Feb. 2023) lesen Sie u.a.:

  • Bibliotheken und die Frage der Interims-Führungskräfte
  • Forderung nach einer standardisierten Kennzeichnung von Preprints
  • Soziale Medien: Ich teile, also weiß ich
  • Die „MINT-Lücke“ in Deutschland
    wird wieder größer
  • Trends 2023: Optimierte Technologien für Klimawandel, Gesundheitskrise etc
  • KI-generierte Texte und Inhalte:
    zwischen Chance und Gefahren
  • Studie: Seit den 1950er-Jahren kaum noch große wissenschaftliche Entdeckungen und Innovationen
  • Digitalisierung am Arbeitsplatz stellt für Beschäftigte oft eine Belastung dar
  • E-Science-Tage 2023
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2022

KUNST | FOTOGRAFIE
Utopie auf Platte

LANDESKUNDE

  • Letzte Geheimnisse des Orients
  • Russland | Putin

PHILOSOPHIE
Ökonomie bei Platon

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Alexander von Humboldt:
Geographie der Pflanzen

RECHT
Staatsrechtslehrer | Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Verwaltungsrecht | Insolvenzrecht | Steuerrecht | Umwelt- u. Planungsrecht | Zivilprozessrecht | Bürgerliches Recht | Schuldrecht

VERLAGE
150 Jahre Harrassowitz

BIOGRAFIEN
Frauenspuren

uvm

Forschungsdatenmanagment als digitaler Ort

Das Forschungsdatenmanagement (FDM) der Universitätsbibliothek (UB) der Stiftung Universität Hildesheim (SUH) leistet einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung von Forschungsprozessen und Wissenschaft sowie zum Umgang mit wachsenden Datenmengen. Es bezeichnet den Prozess, der alle Methoden und Verfahren umfasst, die zur Sicherung der langfristigen Nutzbarkeit von Forschungsdaten angewendet werden. Dazu zählen die Generierung, Bearbeitung, Anreicherung, Archivierung und Veröffentlichung von Daten.

© Norbert Mierzowsky
Auszeichnung zum "Digitalen Ort Niedersachsen" an der Universitätsbibliothek Hildesheim am 22.09.2021

Das FDM kann als digitaler Ort verstanden werden, der Forschende bestmöglich unterstützen soll. Anfang März 2020 veröffentlichte die UB Hildesheim eine Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten, die dem FDM zu Grunde liegt. Interessierten erhalten Zugang zu Informationen und Werkzeugen, damit das Datenmanagement gelingt. Als Werkzeug zum Schreiben von Daten­manage­ment­plänen empfiehlt die UB Hildesheim das lokale Research Data Management Organiser (RDMO)-Tool. Außerdem bietet sie sowohl individuelle Beratung als auch Schulung in unterschiedlichen Formaten (Coffee Lectures und Workshops) für einzelne Fachcommunities an.

Transparenz von Wissenschaft

Da nicht jede kleine Universität ein eigenes Forschungsdatenrepositorium benötigt, arbeitet die SUH mit der eResearch Alliance Göttingen zusammen, um die Interoperabilität der technischen Infrastruktur zu gewährleisten. Forschende der SUH haben bereits bei GRO.data der GWDG/ eResearch Alliance Forschungsdaten gemäß der FAIR-Prinzipien gespeichert. Zu den FAIR-Prinzipien zählen Auffindbarkeit, Zugänglichkeit, Interoperabilität und Nachnutzbarkeit.

Forschung ist sehr häufig das Ergebnis von mehreren Personen. Sie ist nicht nur kollaborativ und institutsübergreifen, sondern häufig auch lokal, regional, national oder sogar international. Daher verzahnt das Forschungsdatenmanagement der Universitätsbibliothek Hildesheim Lehre und Forschung. Außerdem fördert die Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten ganz im Sinne von Open Science und Open Access die Transparenz von Wissenschaft in Niedersachsen und der Welt.