5. Februar 2023
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/01-2022/23 (Jan./Feb. 2023) lesen Sie u.a.:

  • Bibliotheken und die Frage der Interims-Führungskräfte
  • Forderung nach einer standardisierten Kennzeichnung von Preprints
  • Soziale Medien: Ich teile, also weiß ich
  • Die „MINT-Lücke“ in Deutschland
    wird wieder größer
  • Trends 2023: Optimierte Technologien für Klimawandel, Gesundheitskrise etc
  • KI-generierte Texte und Inhalte:
    zwischen Chance und Gefahren
  • Studie: Seit den 1950er-Jahren kaum noch große wissenschaftliche Entdeckungen und Innovationen
  • Digitalisierung am Arbeitsplatz stellt für Beschäftigte oft eine Belastung dar
  • E-Science-Tage 2023
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2022

KUNST | FOTOGRAFIE
Utopie auf Platte

LANDESKUNDE

  • Letzte Geheimnisse des Orients
  • Russland | Putin

PHILOSOPHIE
Ökonomie bei Platon

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Alexander von Humboldt:
Geographie der Pflanzen

RECHT
Staatsrechtslehrer | Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Verwaltungsrecht | Insolvenzrecht | Steuerrecht | Umwelt- u. Planungsrecht | Zivilprozessrecht | Bürgerliches Recht | Schuldrecht

VERLAGE
150 Jahre Harrassowitz

BIOGRAFIEN
Frauenspuren

uvm

Deutsche und Kanadische Nationalbibliothek
unterzeichnen Memorandum of Understanding

Die Deutsche Nationalbibliothek und Library and Archives Canada, die kanadische Nationalbibliothek, vereinbarten am 21.10.2021 eine enge Zusammenarbeit. Leslie Weir, Librarian and Archivist of Canada, und Frank Scholze, Generaldirektor der Deutschen Nationalbibliothek, unterzeichnen dazu ein „Memorandum of Understanding“. Vereinbart werden darin der Austausch von Informationen und Fachwissen und die gemeinsame Entwicklung von Programmen und Diensten. Vorausgegangen ist eine virtuelle Gesprächsreihe der beiden Bibliotheken. Die Unterzeichnung des Dokuments fand im Rahmen der Abschlussdiskussion dieser Reihe am 21. Oktober statt.

„Wir freuen uns sehr, die seit langem bestehende Verbindung und Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Institutionen zu erneuern und zu vertiefen“, kommentiert Frank Scholze. „Mit dem Memorandum of Understanding legen wir ein solides Fundament für die künftige Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch. Ich bin aufgrund der bisherigen Erfahrungen überzeugt, dass es eine sehr fruchtbare und produktive Beziehung sowohl für Library and Archives Canada als auch für die Deutsche Nationalbibliothek sein wird.“

Leslie Weir würdigt die Vereinbarung: „Diese Absichtserklärung mit der Deutschen Nationalbibliothek ist ein wertvolles Instrument, das es unserer Institution ermöglicht, weiterhin eine Schlüsselrolle in internationalen Netzwerken zum dokumentarischen Erbe zu spielen. Diese Vereinbarung wird es uns auch ermöglichen, die vor über einem Jahr durch eine gemeinsame Diskussionsreihe über die Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere jeweiligen nationalen Institutionen des dokumentarischen Erbes und unsere aktuellen Prioritäten geknüpften Beziehungen auszubauen - ein wichtiges Thema von Interesse, insbesondere in diesem digitalen Zeitalter.“

Auswirkungen der Digitalisierung auf nationale Gedächtnisinstitutionen sowie aktuelle Schwerpunktthemen haben die Deutsche Nationalbibliothek und Library and Archives Canada in virtuellen Diskussionen behandelt. Die Gesprächsreihe ist Teil eines größeren Kulturprogramms zwischen Kanada und Deutschland, um Kanadas Rolle als Ehrengast bei der Frankfurter Buchmesse 2021 hervorzuheben.

Von Oktober 2020 bis Oktober 2021 waren Methoden und Prioritäten der Digitalisierung in Deutschland und Kanada, der Zugang zur Sammlung mit neuen digitalen Tools und Serviceangeboten, sowie Chancen und Herausforderungen der Webarchivierung Gegenstand von Diskussionsrunden, die auf der Videoplattform YouTube ausgestrahlt wurden. Im Mittelpunkt des vierten Gesprächs stehen Innovationen und künftige Kooperationen zwischen den beiden Institutionen sowie die Unterzeichnung des Memorandum of Understanding. Die Veranstaltung ist über den YouTube-Kanal der Library and Archives Canada zugänglich. Dort stehen auch die bisherigen Diskussionen zum Abruf bereit.