1. Oktober 2022
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Essentials

In der Ausgabe 6/2022 (September 2022) lesen Sie u.a.:

  • Data Librarianship: Aktuelle Entwick­lungen und Heraus­forderungen
  • Kommt es zu einem Comeback von Information Professionals in Medienunternehmen?
  • Open Access ist gut für die Wissenschaft, aber nicht ohne Risiken
  • Paper Mills als eine ernsthafte Bedrohung für die wissenschaftliche Integrität
  • Aktuelle Trends in der Hochschulbildung
  • Daten zur wissenschaftlichen Verlagsbranche
  • Sind A-Books die Zukunft des gedruckten Buchs?
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 4 / 2022

ASTRONOMIE
Die Welt über unseren Köpfen

PHILOSOPHIE
Philosophie in der islamischen Welt

ZEITGESCHICHTE
Frantz Fanon: Für eine afrikanische Revolution

RECHT
Umwelt- und Klimaschutzrecht

BETRIEBSWIRTSCHAFT
Nachhaltig managen

BIOGRAFIEN
Herrscherinnen mit Einfluss

uvm

Die Deutsche Digitale Bibliothek startet das Deutsche Zeitungsportal mit zentralem Zugang zu historischen Zeitungen von 1671 bis 1950

Rund 4,5 Millionen Zeitungsseiten in circa 600.000 Ausgaben online

Die Deutsche Digitale Bibliothek schaltet mit dem Deutschen Zeitungsportal einen zentralen Zugang zu digitalisierten historischen Zeitungen aus deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen frei: es führt digitale Zeitungsbestände gebündelt zusammen, macht sie online sichtbar und kostenfrei zugänglich.

Nutzer*innen können Zeitungen über Titel, Verbreitungsort oder Erscheinungsdatum finden und nach verschiedenen Kriterien sortieren. Ein Kalender zeigt an, wann welche Zeitung erschienen ist. Mit beliebigen Stichwörtern kann nach Zeitungen oder in Zeitungen, einzelnen Ausgaben oder Seiten gesucht, die Suchergebnisse nach Erscheinungszeitraum oder Ort, Sprache oder Bibliothek gefiltert werden. Während die stufenlos vergrößerbare Originalabbildung angezeigt wird, ist eine Recherche im Text möglich. Ganze Ausgaben oder einzelne Seiten sind überdies als Download verfügbar. Über eine öffentliche Programmierschnittstelle (API) kann auf Bilder, Volltexte und Metadaten zugegriffen werden. Alle Zeitungsausgaben sind mit einer Lizenz oder einem Rechtehinweis versehen, so dass Nutzer*innen jederzeit wissen, wie die Zeitungen verwendet werden dürfen.

Das Deutsche Zeitungsportal startet mit 247 Zeitungen aus neun Bibliotheken, die einen Zeitraum von fast drei Jahrhunderten umfassen und zu einem Anteil von 84% über eine Volltexterschließung verfügen. Die älteste Zeitung „Il corriere ordinario“ ist 1671 erschienen, die jüngste, die „Badische Neuesten Nachrichten“, am 30. Dezember 1950.

Das Angebot wird fortlaufend ausgebaut, so dass die Anzahl der Zeitungen stetig wächst. Langfristig soll das Deutsche Zeitungsportal alle digitalisierten historischen Zeitungen zugänglich machen, die in deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen aufbewahrt werden.

Das Deutsche Zeitungsportal ist ein Sub-Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek und führt wie sie digitale Sammlungen – in diesem Fall historische Zeitungen – aus unterschiedlichen Einrichtungen auf einem Portal zusammen.

Das Zeitungsportal ist ohne Registrierung kostenfrei nutzbar. Kultur- und Wissenseinrichtungen, die sich mit ihren Zeitungsbeständen beteiligen möchten, sind sehr willkommen.

Das Deutsche Zeitungsportal wird von vier Projektpartnern aufgebaut: der Deutschen Nationalbibliothek (Projektleitung), der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und dem FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur. Der Aufbau des Deutschen Zeitungsportals wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie den vier Projektpartnern finanziert. Nach Freischaltung werden in einer Ausbauphase Inhalte und Funktionen optimiert und ausgebaut.

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de