26. September 2022
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 6/2022 (September 2022) lesen Sie u.a.:

  • Data Librarianship: Aktuelle Entwick­lungen und Heraus­forderungen
  • Kommt es zu einem Comeback von Information Professionals in Medienunternehmen?
  • Open Access ist gut für die Wissenschaft, aber nicht ohne Risiken
  • Paper Mills als eine ernsthafte Bedrohung für die wissenschaftliche Integrität
  • Aktuelle Trends in der Hochschulbildung
  • Daten zur wissenschaftlichen Verlagsbranche
  • Sind A-Books die Zukunft des gedruckten Buchs?
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 4 / 2022

ASTRONOMIE
Die Welt über unseren Köpfen

PHILOSOPHIE
Philosophie in der islamischen Welt

ZEITGESCHICHTE
Frantz Fanon: Für eine afrikanische Revolution

RECHT
Umwelt- und Klimaschutzrecht

BETRIEBSWIRTSCHAFT
Nachhaltig managen

BIOGRAFIEN
Herrscherinnen mit Einfluss

uvm

Quo vadis offene Wissenschaft.
Eine Virtuelle Open-Access-Woche für Berlin-Brandenburg

Open Access ist seit vielen Jahren eine Herzensangelegenheit der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Beide Bundesländer setzen sich seit Jahren aktiv für die Open-Access-Transformation ein, durch die Schaffung von strategischen Rahmenbedingungen (Open-Access-Strategie des Landes Berlin 2015, Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg 2019) und die Zurverfügungstellung von Ressourcen, insbesondere das Open-Access-Büro Berlin, die Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg, aber auch durch lokales Engagement, vor allem an den Bibliotheken.

Das Aktivitätsspektrum der Wissenschaftseinrichtungen in der Region ist dabei breit gefächert. Beispielhaft neben vielen weiteren Impulsen und Einzelinitiativen seien hier genannt:

  • die Bereitstellung von Publikationsinfrastrukturen (z.B. Repositorien und Hochschulschriftenserver),

  • die Übernahme von Open-Access-Publikationskosten bzw. der Kosten sogenannter „Publish & Read“-Modelle (z.B. durch Beteiligung an den OA-Transformationsverträgen mit Verlagen im Rahmen von „Projekt DEAL“ samt einer aufwändigen publikationsbasierten Kostenabrechnung)

  • die Entwicklung automatisierter Prozesse u.a. für die Open-Access-Zweitveröffentlichung wissenschaftlicher Texte über Repositorien (Projekt „DeepGreen“)

Gerade vor dem Hintergrund der tiefgreifenden Veränderungen des wissenschaftlichen Publikationswesens durch das „Projekt DEAL“ scheint die Zeit reif für eine erste Bilanz und für Reflexionen darüber, was mit welchem Weg erreicht wurde und was wir noch erreichen wollen. Zudem steht die Frage im Raum, wie sich das Geschäftsfeld und die entsprechenden Arbeitsprozesse der Bibliotheken nicht nur im Zuge der Digitalisierung, sondern insbesondere durch die Open-Access-Transformation verändern werden: Was bedeutet dieser Prozess z.B. im Hinblick auf zukünftige Funktionen von Bibliothekssystemen, gewissermaßen den “Flagschiffen” bibliothekarischer Tools?

Einige dieser Fragen will die erste “Virtuelle Open Access Woche für Berlin-Brandenburg” aufwerfen und zu beantworten versuchen. Wir widmen uns gemeinsam mit verschiedenen Akteur*innen in fünf Veranstaltungen in verschiedenen Formaten an wechselnden Wochentagen von November 2021 bis März 2022 der Zukunft von Open Access. Das Programm dieser gestreckten Woche will Denkanstöße geben und Möglichkeiten des Austausches eröffnen.

https://blogs.fu-berlin.de/open-access-berlin/2021/09/09/quo-vadis-offene-wissenschaft-eine-virtuelle-open-access-woche-fuer-berlin-brandenburg/