7. Februar 2023
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/01-2022/23 (Jan./Feb. 2023) lesen Sie u.a.:

  • Bibliotheken und die Frage der Interims-Führungskräfte
  • Forderung nach einer standardisierten Kennzeichnung von Preprints
  • Soziale Medien: Ich teile, also weiß ich
  • Die „MINT-Lücke“ in Deutschland
    wird wieder größer
  • Trends 2023: Optimierte Technologien für Klimawandel, Gesundheitskrise etc
  • KI-generierte Texte und Inhalte:
    zwischen Chance und Gefahren
  • Studie: Seit den 1950er-Jahren kaum noch große wissenschaftliche Entdeckungen und Innovationen
  • Digitalisierung am Arbeitsplatz stellt für Beschäftigte oft eine Belastung dar
  • E-Science-Tage 2023
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 1 / 2023

ZEITGESCHICHTE
Die Schatten der Bonner Republik

LANDESKUNDE
Japan | Türkei | Iran | Indien

RECHT
Arbeitsrecht | Abfall- und Kreislauf­wirtschaftsrecht

BUCHWISSENSCHAFTEN
Neuerscheinungen

SOZIALWISSENSCHAFTEN
Schuldnerberatung

KINDER- UND JUGENDBUCH
Was ist Krieg?

PHILOSOPHIE

NATURWISSENSCHAFT

VERLAGE

uvm

Springer Nature veröffentlicht erstmals einen Jahresbericht

Der Jahresbericht 2021 stellt die wichtigsten Leistungskennzahlen und Daten über das gesamte Portfolio von Springer Nature und seinen Plattformen vor und präsentiert Mehrwert für die Forschungsgemeinschaft

Der Bericht beschreibt die Investitionen des Unternehmens in neue Produkte und Services für Forscher*innen, Lehrer*innen, Studenten*innen und Kliniker*innen, in schnellere und effizientere Publikationssysteme, Projekte zur Förderung von Nachhaltigkeit und DEI-Initiativen (Diversity, Equity and Inclusion) sowie in Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter*innen.

Die Daten zeigen, dass sich der Gesamtnutzen für die Forscher*innen deutlich verbessert hat:

  • Mehr als 7 Millionen Downloads von Artikeln und Buchkapiteln pro Tag auf den Plattformen - insgesamt über 2,6 Milliarden im Jahr 2021, ein Anstieg von über 10% gegenüber 2020.

  • Mehr Wiederverwendungen von Artikeln - durchschnittlich 5,83 Zitate pro Artikel; ein Anstieg um 60% in drei Jahren.

  • Mehr als eine Verdoppelung der Downloads pro Artikel von 2017 bis 2020 auf durchschnittlich 902 Downloads pro Artikel.

  • Vollständige Open-Access-Artikel werden im Durchschnitt mehr als 7 Mal zitiert - mehr als bei jedem anderen Open-Access-Verlag -, wobei die Zahl der Zitierungen aus allen Open-Access-Artikeln zwischen 2017 und 2020 um 50% gestiegen ist.

Dies wiederum führt zu einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis für die Forschungsgemeinschaft. Die durchschnittlichen Kosten für jede Nutzung eines Open-Access-Artikels in einer der Open-Access-Zeitschriften von Springer Nature liegen bei 0,24€ und damit rund 30% niedriger als bei anderen vollständigen Open-Access-Wettbewerbern.

Der Bericht informiert auch über folgende wichtige Zusatzausgaben:

  • Mehr als 300 Millionen Euro wurden in Technologien investiert, um das Publikationserlebnis zu verbessern und zu beschleunigen, die Integrität der Forschung zu gewährleisten und Fehlinformationen zu bekämpfen, 120 Millionen Euro allein im Jahr 2021.

  • Erhöhte Investitionen in die Beschleunigung von Lösungen für weltweite Herausforderungen - Erlass von APC-Gebühren in Höhe von über 18 Millionen Euro im Jahr 2021 für finanziell bedürftige Forscher*innen; höhere Investitionen in Initiativen zur Erreichung des Ziels, bis 2040 klimaneutral zu sein.

  • Verstärkte Investitionen in die Mitarbeiter von Springer Nature mit zusätzlichen 5 Millionen Euro für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, ein erweitertes DEI-Programm, Datenerfassung für bessere Trainingsfortschritte und für neue Mitarbeiternetzwerke.

Frank Vrancken Peeters, Chief Executive Officer von Springer Nature:

„Forscher*innen, Lehrer*innen, Studenten*innen und Kliniker*innen verlassen sich darauf, dass wir ihnen vertrauenswürdige Informationen zur Verfügung stellen, und im Falle unserer Autoren*innen geben sie ihre wertvollste Ressource in unsere Obhut. Wir haben das klare Ziel, die Türen für Erkenntnisse zu öffnen, und wir verpflichten uns, Rechenschaft darüber abzulegen, wie wir dieses Ziel erreichen. Ich bin stolz auf die Fortschritte, die wir für unsere vielen Communities, unseren Planeten und unsere Mitarbeiter*innen erzielen. Die Zahl der Downloads und Zitationen für Publikationen unserer Autor*innen nimmt weiter zu, während das Preis-Leistungs-Verhältnis für Autoren*innen und Bibliothekare*innen steigt."

Der Bericht zeigt auch die Stärke des Fach- und Bildungsbereichs von Springer Nature:

  • Nach einem herausfordernden Jahr 2020 aufgrund der weltweiten Schulschließungen durch die Pandemie verzeichnete Macmillan Education trotz anhaltend schwieriger operativer Bedingungen einen Umsatzanstieg von 11%.

  • Das Geschäft mit medizinischen Publikationen in Deutschland und den Niederlanden verzeichnete ebenfalls steigende Umsätze. Die Gründung einer neuen Gesundheitssparte im Jahr 2022 baut auf der 100-jährigen Erfahrung von Springer Nature auf, Ärzten*innen, Zahnärzten*innen und Apotheker*innen verlässliche Erkenntnisse zum Wohle der Patienten*innen zu liefern, und wird die Weiterentwicklung des medizinischen Wissens in diesem wichtigen Bereich vorantreiben.

Der Jahresbericht 2021 ist als jährlicher Fortschrittsbericht konzipiert, der auf dem kürzlich erschienenen Fully OA Report und dem Sustainable Business Report aufbaut, und ist Teil des Bestrebens von Springer Nature für mehr Transparenz.