7. Februar 2023
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/01-2022/23 (Jan./Feb. 2023) lesen Sie u.a.:

  • Bibliotheken und die Frage der Interims-Führungskräfte
  • Forderung nach einer standardisierten Kennzeichnung von Preprints
  • Soziale Medien: Ich teile, also weiß ich
  • Die „MINT-Lücke“ in Deutschland
    wird wieder größer
  • Trends 2023: Optimierte Technologien für Klimawandel, Gesundheitskrise etc
  • KI-generierte Texte und Inhalte:
    zwischen Chance und Gefahren
  • Studie: Seit den 1950er-Jahren kaum noch große wissenschaftliche Entdeckungen und Innovationen
  • Digitalisierung am Arbeitsplatz stellt für Beschäftigte oft eine Belastung dar
  • E-Science-Tage 2023
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 1 / 2023

ZEITGESCHICHTE
Die Schatten der Bonner Republik

LANDESKUNDE
Japan | Türkei | Iran | Indien

RECHT
Arbeitsrecht | Abfall- und Kreislauf­wirtschaftsrecht

BUCHWISSENSCHAFTEN
Neuerscheinungen

SOZIALWISSENSCHAFTEN
Schuldnerberatung

KINDER- UND JUGENDBUCH
Was ist Krieg?

PHILOSOPHIE

NATURWISSENSCHAFT

VERLAGE

uvm

Potenziale der Bibliotheken bei der Leseförderung nutzen

Zum Bundesweiten Vorlesetag am 18. November bekräftigt der Deutsche Bibliotheksverband die gesellschaftliche Rolle von Bibliotheken bei der Leseförderung

Am Freitag, dem 18. November, wurde Kindern und Jugendlichen in ganz Deutschland wieder aus ihren Lieblingsbüchern vorgelesen. Allein in über 500 Bibliotheken fanden im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetags Veranstaltungen statt.

Wie wichtig dieser alljährliche Tag des Vorlesens ist, zeigt der am 7. November vorgestellte Vorlesemonitor der Stiftung Lesen. Darin heißt es, dass 39 % der 1- bis 8-jährigen Kinder selten oder nie vorgelesen wird. Das hat großen Einfluss auf die eigenen Lesekompetenzen. Die KMK-Studie „Aktuelle Befunde der IQB-Bildungstrends 2022“ bescheinigt, dass 42 % der untersuchten Kinder den Regelstandard bei der Lesekompetenz verfehlen. Das Lesen können hat bei den Viertklässlern um 8 % abgenommen, das Zuhören um 9,9 %. Auch der Besitz von Büchern hat sich in den Familien verringert.

Bibliotheken sind nicht nur Orte für den Verleih von Büchern. In Bibliotheken steht vor allem das Wecken der Lesefreude im Vordergrund. Mit ihrer gezielten Leseförderung im Rahmen von Vorlesenachmittagen, Bücherclubs, der Vermittlung von Lesepat*innen oder kreativen Leseförderprojekten sind Bibliotheken für alle da, unabhängig vom Geldbeutel ihrer Nutzer*innen.

„Beide Studien, die jetzt im Herbst veröffentlich wurden, sind besorgniserregend“, sagt Barbara Schleihagen, Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages. „Als wichtige außerschulische Bildungseinrichtung übernehmen Bibliotheken bei der Leseförderung eine zentrale Rolle. Um die Lesefähigkeit aller Generationen besser zu unterstützen, fordern wir seit Jahren, das Potenzial der Bibliotheken mehr als bisher zu nutzen. Dafür müssen die Kooperationen mit Schulen, Kitas, Bibliotheken sowie mit den Eltern weiter ausgebaut und weitere Ressourcen breitgestellt werden. Ziel muss sein, dass alle Kinder und Jugendlichen in jeder Kommune von den Angeboten in ihrer Bibliothek profitieren können.“

Der Bundesweite Vorlesetag wurde 2004 von der ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung initiiert. Ziel ist es, alljährlich ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens für Kinder und Erwachsene zu setzen. Jedes Jahr beteiligen sich an dem Tag viele Bibliotheken mit Vorleseveranstaltungen.

https://www.vorlesetag.de