7. Februar 2023
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In der Ausgabe 10/01-2022/23 (Jan./Feb. 2023) lesen Sie u.a.:

  • Bibliotheken und die Frage der Interims-Führungskräfte
  • Forderung nach einer standardisierten Kennzeichnung von Preprints
  • Soziale Medien: Ich teile, also weiß ich
  • Die „MINT-Lücke“ in Deutschland
    wird wieder größer
  • Trends 2023: Optimierte Technologien für Klimawandel, Gesundheitskrise etc
  • KI-generierte Texte und Inhalte:
    zwischen Chance und Gefahren
  • Studie: Seit den 1950er-Jahren kaum noch große wissenschaftliche Entdeckungen und Innovationen
  • Digitalisierung am Arbeitsplatz stellt für Beschäftigte oft eine Belastung dar
  • E-Science-Tage 2023
u.v.m.
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Ausgabe 1 / 2023

ZEITGESCHICHTE
Die Schatten der Bonner Republik

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Japan | Türkei | Iran | Indien

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Arbeitsrecht | Abfall- und Kreislauf­wirtschaftsrecht

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uvm

Neue wegweisende Open Access-Vereinbarung in Asien
zwischen Springer Nature und japanischen Universitäten,
darunter die University of Tokyo

Gemeinsame Erklärung zur Förderung von Open Science in Japan
mit Mitgliedern des Research University Consortium vereinbart

Springer Nature hat mit 10 Institutionen, die an einem innovativen Pilotprojekt teilnehmen, die größte transformative Vereinbarung in Japan abgeschlossen. Infolgedessen werden im kommenden Jahr fast 900 Artikel als Open Access-Artikel (OA) veröffentlicht, womit ein bedeutender Schritt in Richtung Open Science in der Region gemacht wird.

Diese innovative Vereinbarung ermöglicht es Forscher*innen der teilnehmenden Einrichtungen, in mehr als 2000 von Springer Nature herausgegebenen Zeitschriften Open Access zu publizieren, und wird:

  • die weltweite Sichtbarkeit der akademischen Forschung aus Japan verbessern.
  • mehr Forscher*innen die Möglichkeit geben, ihre Arbeiten Open Access zu veröffentlichen und von vermehrten Zitierungen und Downloads zu profitieren.
  • zur Stärkung der Forschungsergebnisse und der Sichtbarkeit der teilnehmenden Universitäten beitragen.
  • den nachhaltigen Zugriff auf das breite Spektrum der wissenschaftlichen Zeitschriften von Springer Nature erleichtern.
  • einen gerechteren Einstieg in die Open Access-Welt an Japans Universitäten ermöglichen.

Die Universitäten haben die Möglichkeit, die Umstellung in einem für ihre Einrichtung geeigneten Tempo vorzunehmen, indem sie ganz oder nur teilweise auf Open Access umstellen. So werden beispielsweise zunächst alle Veröffentlichungen von Autor*innen der University of Tokyo und des Tokyo Institute of Technology in Gold OA veröffentlicht, was bedeutet, dass sie ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung sofort für alle zur Nutzung und Wiederverwendung verfügbar sind. Darüber hinaus haben acht weitere akademische Einrichtungen eine partielle Umstellung erklärt und werden über 50% der Veröffentlichungen ihrer Autor*innen vollständig Open Access veröffentlichen.

Neun der teilnehmenden Einrichtungen sind Mitglieder des Research University Consortium (RUC), wobei die Tokyo University of Science nach einer Vereinbarung mit dem Exekutivmitglied von RUC teilnimmt.

Dr. Amane Koizumi, Project Professor, National Institute of Natural Sciences, ein organisierendes Mitglied des Research University Consortium (RUC), sagt zur Vereinbarung:

„Es ist von großer Bedeutung, dass ganze zehn nationale und private Universitäten mit Springer Nature zusammenarbeiten, um die Verbreitung der Forschung aus Japan sowie ihrer Ergebnisse und Informationen für die globale Gemeinschaft voranzutreiben. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass sich zusätzliche Universitäten diesem Engagement anschließen.”

Carolyn Honour, Chief Commercial Officer, Springer Nature:

„Ich freue mich, dass Springer Nature eine Vereinbarung mit solch renommierten japanischen Universitäten und Forschungsinstituten eingeht und ihre Forschungsergebnisse ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung sofort für alle zugänglich machen wird. Wir wissen, dass Open Access-Artikel mehr genutzt und heruntergeladen werden und einen größeren Anwendungsbereich haben. Diese wegweisende Vereinbarung, die den Bedürfnissen der Forschungsgemeinschaft in Japan Rechnung trägt, ist daher ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass Forscher*innen in Japan diese Vorteile nutzen und die globale Reichweite ihrer Forschung erhöhen können.

Die Zusammenarbeit von Springer Nature und den Mitgliedern des Research University Consortium (RUC) ist ein Gewinn für die Entwicklung von Open Science, um diese mit all seinen Vorteilen voranzutreiben. Wir bei Springer Nature sind davon überzeugt, dass wir nur dann gemeinsam Lösungen für die größten Herausforderungen der Welt, wie beispielsweise den Klimawandel, finden können, wenn wir alle Elemente wissenschaftlicher Forschungsarbeiten offen zugänglich machen - Daten, Code, Methoden etc."

Die teilnehmenden Universitäten werden weiterhin einen Lesezugang zu allen bestehenden Zeitschriften erhalten, zu denen sie derzeit Zugang haben. Andere RUC-Mitgliedsuniversitäten sind eingeladen, sich der Vereinbarung anzuschließen.

Die 10 teilnehmenden Einrichtungen, darunter ein Nicht-RUC-Mitglied, sind:

  • Tohoku University
  • The University of Tokyo
  • Tokyo Institute of Technology
  • Yokohama National University
  • University of Fukui
  • Osaka University
  • Kobe University
  • Okayama University
  • Waseda University
  • Tokyo University of Science

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