22. Mai 2024
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2024 (Mai-Juni 2024) lesen Sie u.a.:

  • KI verursacht immer mehr Besorgnis bei Kreativen, Arbeit­nehmern – und Hochschulen
  • Audio-Nutzung in Deutschland: Weniger Radio, mehr Podcasts, mehr Streaming – Bibliotheken noch zurückhaltend
  • Neue wissenschaftliche Zeitschriften: Ein internationaler Überblick
  • Künstliche Intelligenz: Wie sie die Arbeits­märkte revolutioniert und wer davon profitiert
  • Übersicht der europäischen institutionellen Verlagslandschaft: Einblicke aus der DIAMAS-Umfrage
  • Google Scholar unter der Lupe: Eine Analyse der Anfälligkeit für Manipulationen
  • Welche Vorteile haben digitale Ausstellungen von wissenschaftlichen Bibliotheken?
  • Generation Z entdeckt die Liebe zum physischen Buch: Lesen ist sexy
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Springer Nature erleichtert gemeinsame Nutzung von Daten
mit neuer Datenrichtlinie für alle Zeitschriften und Bücher

Verlagsgruppe fördert Open Science durch die Unterstützung
offener Forschungspraktiken über alle Veröffentlichungen hinweg.

Springer Nature geht in seinem Engagement für eine offene Wissenschaft (Open Science) einen weiteren Schritt voran. Das Unternehmen schreibt verpflichtende Datenverfügbarkeitserklärungen (Data Availability Statements, DAS) für sein Zeitschriftenportfolio vor und führt erstmals eine gemeinsame Datenrichtlinie für sein Buchportfolio ein.

Obwohl Forscher*innen die gemeinsame Nutzung offener Daten unterstützen, stellen weniger als 40 % aller Autor*innen ihre Daten aktiv zur Verfügung. Laut den Wissenschaftler*innen ist dies auf praktische Probleme zurückzuführen, wie zum Beispiel mangelnde Klarheit darüber, welche Anforderungen zu erfüllen sind. In zunehmendem Maße verlangen jedoch Regierungen, Geldgeber*innen und Forschungsinstitute die Offenlegung von Daten.

Als langjähriger Verfechter von Open Research führt Springer Nature Datenverfügbarkeitserklärungen als Standard für das Zeitschriftenportfolio ein, um Transparenz und Reproduzierbarkeit zu erhöhen. Parallel dazu ist die erstmalige Einführung einer gemeinsamen Richtlinie für Bücher ein wichtiger Schritt, um offene Forschungspraktiken in allen Publikationen zu fördern und offene Wissenschaft für alle voranzutreiben.

Dr. Maria Hodges, Executive Editor, BMC and Research Data, sagte: „Die Reproduzierbarkeit wissenschaftlicher Aussagen ist entscheidend für die Integrität wissenschaftlicher Arbeit. Das Herzstück von Forschungsergebnissen sind die Daten, aus denen sie gewonnen werden. Ihre Verfügbarkeit ist entscheidend für die Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen und damit dafür, dass Wissenschaft einer strengen Prüfung unterzogen werden kann.“

„Die Umstellung auf eine gemeinsame Datenrichtlinie für Springer Nature-Zeitschriften und die Einführung unserer ersten gemeinsamen Richtlinie für Bücher reduziert die Komplexität der Datenrichtlinie für Autor*innen erheblich und hilft ihnen zu verstehen, was von ihnen erwartet wird. Dies verdeutlicht unser Engagement, Autor*innen in der offenen Forschungspraxis zu unterstützen und sie besser in die Lage zu versetzen, von offener Wissenschaft zu profitieren."

Die Datenrichtlinie wird schrittweise auf alle unsere Zeitschriften ausgeweitet. Die vorangegangenen Datenrichtlinien von Springer Nature waren 2016 ein Meilenstein und wurden seitdem von anderen Verlagen weitgehend übernommen. Die Zeitschriften aus dem Portfolio von Nature, BMC und SpringerOpen verlangen bereits eine DAS in Originalpublikationen (BMC war einer der ersten Verlage mit dieser Anforderung). Titel von Springer und Palgrave gehen nun zu obligatorischen Datenverfügbarkeitserklärungen über.

In Anbetracht des unterschiedlichen Weges, den Bücher auf dem Weg hin zu Open Science zurücklegen, wird die neue gemeinsame Richtlinie für Bücher die gemeinsame Nutzung von Daten und die Verwendung von Repositorien nachdrücklich fördern. Eine Datenverfügbarkeitserklärung wird jedoch nicht obligatorisch sein.

https://www.springernature.com/gp/open-research
https://www.springernature.com/gp/advancing-discovery/springboard/blog/open-research