19. Mai 2024
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Essentials

In der Ausgabe 3/2024 (Mai-Juni 2024) lesen Sie u.a.:

  • KI verursacht immer mehr Besorgnis bei Kreativen, Arbeit­nehmern – und Hochschulen
  • Audio-Nutzung in Deutschland: Weniger Radio, mehr Podcasts, mehr Streaming – Bibliotheken noch zurückhaltend
  • Neue wissenschaftliche Zeitschriften: Ein internationaler Überblick
  • Künstliche Intelligenz: Wie sie die Arbeits­märkte revolutioniert und wer davon profitiert
  • Übersicht der europäischen institutionellen Verlagslandschaft: Einblicke aus der DIAMAS-Umfrage
  • Google Scholar unter der Lupe: Eine Analyse der Anfälligkeit für Manipulationen
  • Welche Vorteile haben digitale Ausstellungen von wissenschaftlichen Bibliotheken?
  • Generation Z entdeckt die Liebe zum physischen Buch: Lesen ist sexy
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Data Steward: ein Berufsbild so facettenreich wie die Einsatzbereiche

Abschlussbericht einer Studie von USB Köln und ZB MED
gefördert vom BMBF jetzt verfügbar

Eine allgemeingültige Definition des Berufsbildes Data Steward kann es nicht geben, denn die Tätigkeiten hängen stark von den jeweiligen lokalen Bedingungen einer Einrichtung ab. Die Studie, die die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln und ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 2022 durchgeführt haben, schlägt daher einen Perspektivenwechsel vor: Anhand der Kapazitäten und des Bedarfes einer Einrichtung kommt ein Team von Data Stewards mit unterschiedlichen Profilen zum Einsatz. Der nun vorgelegte Projektbericht stellt dafür ein Baukastensystem bereit, mit dem spezifische Teams passgenau zusammengestellt werden können, die stets dem Bedarf der jeweiligen Einrichtung entsprechen.

Schätzungen besagen, dass allein für die European Open Science Cloud in den nächsten Jahren bis zu 500.000 Data Stewards benötigt werden – also Personen, die das Forschungsdatenmanagement in Institutionen, Forschungsverbünden und Projekten übernehmen. Der Bedarf ist gegeben, die Aufgabenprofile bislang jedoch eher unklar und teils sehr unterschiedlich definiert.

Daher fand das von ZB MED und USB Köln initiierte Projekt DataStew – Data Stewardship in deutschen akademischen Forschungsinstitutionen – Untersuchung des Status quo und Empfehlungen für Aus- und Profilbildung mit dem BMBF einen interessierten Förderer. DataStew analysierte den sich neu entwickelnden Beruf von Data Stewards. Im Fokus standen sowohl der derzeitige Stand als auch zukünftige Anforderungen.

Der nun veröffentlichte Abschlussbericht beschreibt fünf verschiedene prototypische Profile von Data Stewards:

  1. Data Stewards als Generalist:innen
  2. Zum allgemeinen Forschungsdatenmanagement beratende Data Stewards
  3. Disziplinär-betreuende Data Stewards
  4. Data Stewards als Koordinator:innen
  5. Informationsinfrastrukturnahe Data Stewards

Zum einen skizziert der Bericht die erforderlichen Kompetenzen für jedes Profil, zum anderen mögliche Ausbildungswege. Die Vorschläge dienen als konkrete Entscheidungshilfen für Einrichtungen, die Data Stewardship umsetzen möchten.

Der letzte Teil des Ergebnisberichts formuliert Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger und Förderinstitutionen sowie für Träger von Ausbildungen zur Qualifizierung von Data Stewards.

Im Video-Interview erläutern Dr. Jens Dierkes (USB Köln), Fabian Hoffmann (USB Köln) und Dr. Eva Seidlmayer (ZB MED) aus dem Projektteam das neu entwickelte Baukastensystem und geben Einblicke in die Projektarbeit.

Inhaltlicher Kontakt:

Dr. Jens Dierkes, dierkes@ub.uni-koeln.de, Projektleiter USB

Birte Lindstädt, lindstaedt@zbmed.de, Projektleiterin ZB MED

Zum Bericht:

Zum Video:

Zur vollständigen Pressemitteilung:

Weitere Informationen: