23. Mai 2024
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Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2024 (Mai-Juni 2024) lesen Sie u.a.:

  • KI verursacht immer mehr Besorgnis bei Kreativen, Arbeit­nehmern – und Hochschulen
  • Audio-Nutzung in Deutschland: Weniger Radio, mehr Podcasts, mehr Streaming – Bibliotheken noch zurückhaltend
  • Neue wissenschaftliche Zeitschriften: Ein internationaler Überblick
  • Künstliche Intelligenz: Wie sie die Arbeits­märkte revolutioniert und wer davon profitiert
  • Übersicht der europäischen institutionellen Verlagslandschaft: Einblicke aus der DIAMAS-Umfrage
  • Google Scholar unter der Lupe: Eine Analyse der Anfälligkeit für Manipulationen
  • Welche Vorteile haben digitale Ausstellungen von wissenschaftlichen Bibliotheken?
  • Generation Z entdeckt die Liebe zum physischen Buch: Lesen ist sexy
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

„Der Mensch braucht Geschichten.“

Ausstellung zum 100. Geburtstag Otfried Preußlers

Die Staatsbibliothek zu Berlin präsentiert vom 27. Oktober 2023 bis 7. Januar 2024 die Ausstellung „Der Mensch braucht Geschichten. Otfried Preußler zum 100. Geburtstag“ im Stabi Kulturwerk. Ausgehend von Preußlers Nachlass erzählt die Ausstellung die Entstehungsgeschichten von Preußlers Werken und zeichnet den Lebensweg des berühmten Kinderbuchautors als Lehrer, Zeichner und Illustrator nach.

„Die Erzählungen von Otfried Preußler gehören auch 60 Jahre nach ihrem Erscheinen noch zu den Lieblingsbüchern vieler Kinder,“ sagt Carola Pohlmann, Kuratorin der Ausstellung. „Die kleine Hexe, Räuber Hotzenplotz oder das kleine Gespenst sind besonders nahbare Figuren, die man nicht so leicht vergisst und die ähnlich fühlen wie wir selbst.“

Preußler gehört zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern: Seine Werke wurden in mehr als 50 Sprachen übersetzt, die weltweite Gesamtauflage seiner Bücher beträgt rund 50 Millionen Exemplare. Neben Manuskripten und Erstausgaben zeigt die Ausstellung auch persönliche Gegenstände, Originalillustrationen, Bühnenfassungen, Hörspielbearbeitungen und Filmrequisiten. Anhand von Briefen und persönlichen Dokumenten werden wichtige Lebensstationen wie der Zweite Weltkrieg und die anschließende Lagerhaft nachgezeichnet.

Viele Exponate stammen aus dem Nachlass Preußlers, den er noch zu Lebzeiten in insgesamt 134 Umzugskartons an die Staatsbibliothek übergeben hat. Ergänzend werden Stücke aus dem privaten Archiv Otfried Preußlers im Original gezeigt, z.B. Postkarten, die Preußler aus dem Kriegsgefangenenlager an seine Mutter schrieb.

Ein von der Künstlerin und Szenografin Sophie Meyerhoff gestalteter Raum widmet sich Preußlers bekanntestem Werk „Krabat“, das in der Ausstellung intensiv betrachtet wird. Mehr als zehn Jahre arbeitete Preußler an dem sorbischen Sagenstoff, wovon Notizen zu umfangreichen Recherchen, Materialsammlungen und Entwürfen zeugen. Teil der Erstausgabe waren schließlich auch die berühmten Illustrationen von Herbert Holzing, die im Original gezeigt werden.

Begleitet wird die Ausstellung von einer virtuellen Präsentation zum Nachlass
(ab dem 26. Oktober unter https://blog.sbb.berlin/otfried_preussler_100/)
und von einem umfangreichen Begleitprogramm.