25. Mai 2024
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2024 (Mai-Juni 2024) lesen Sie u.a.:

  • KI verursacht immer mehr Besorgnis bei Kreativen, Arbeit­nehmern – und Hochschulen
  • Audio-Nutzung in Deutschland: Weniger Radio, mehr Podcasts, mehr Streaming – Bibliotheken noch zurückhaltend
  • Neue wissenschaftliche Zeitschriften: Ein internationaler Überblick
  • Künstliche Intelligenz: Wie sie die Arbeits­märkte revolutioniert und wer davon profitiert
  • Übersicht der europäischen institutionellen Verlagslandschaft: Einblicke aus der DIAMAS-Umfrage
  • Google Scholar unter der Lupe: Eine Analyse der Anfälligkeit für Manipulationen
  • Welche Vorteile haben digitale Ausstellungen von wissenschaftlichen Bibliotheken?
  • Generation Z entdeckt die Liebe zum physischen Buch: Lesen ist sexy
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Bitkom zum Digital-Gipfel der Bundesregierung

Digital-Gipfel in Jena unter dem Motto „Digitale Transformation
in der Zeitenwende. Nachhaltig. Resilient. Zukunftsorientiert.“

Der Digitalverband Bitkom fordert von Politik und Wirtschaft ein Deutschland-Tempo für die Digitalisierung. „Die Digitalisierung spielt eine zentrale Rolle bei allen großen gesellschaftlichen Herausforderungen und sorgt dafür, dass Deutschland wettbewerbsfähiger und innovationsstärker wird“, sagte Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst am 21. November auf dem Digital-Gipfel der Bundesregierung in Jena.

„Wir können Digitalisierung – wir können sie sogar sehr gut. Bei Lösungen für Cybersicherheit oder Industrie 4.0 gehört Deutschland zu den weltweit führenden Nationen. Jetzt müssen wir es schaffen, diesen Erfolg auch auf andere Bereiche zu übertragen. Wir brauchen ein Deutschland-Tempo für die Digitalisierung – vor allem in der Verwaltung und in den Schulen und bei der Entwicklung und dem Einsatz neuer Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz.“ Der Digital-Gipfel findet in diesem Jahr unter dem Motto „Digitale Transformation in der Zeitenwende. Nachhaltig. Resilient. Zukunftsorientiert.“ statt.

Bitkom-Präsident Wintergerst hob in Jena die jüngsten Fortschritte beim Ausbau der Mobilfunk- und Glasfasernetze hervor: „Was die Netze angeht, so hat sich Deutschland zwischen 2018 und 2022 im EU-Vergleich von Rang 16 auf Rang 4 nach vorne gearbeitet. Das ist eine herausragend gute Leistung. Der erfolgreiche Netzausbau ist der engen Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft zu verdanken, wie sie beim Digitalgipfel praktiziert wird.“

Wintergerst hob auch die geplanten Investitionen in Halbleiter-Fabriken in Magdeburg, Dresden oder Ensdorf hervor: „Die Politik baut Deutschland gemeinsam mit der Industrie zu einem auch im Weltmaßstab führenden Halbleiter-Standort aus und schafft so die Grundlage für mehr digitale Souveränität und wirtschaftliche Resilienz im Krisenfall. Das stärkt unsere Wirtschaft, unsere Wettbewerbsfähigkeit und unsere Leistungsfähigkeit als Land.“ Auch bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens seien nach jahrzehntelanger Stagnation echte Durchbrüche zu erwarten.

Wintergerst: „Die Bundesregierung hat gezeigt, dass sie die Digitalisierung wirklich vorantreiben will und Tempo machen kann. Was beim Breitbandausbau, der Chipindustrie und bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens gelingt, das muss zum neuen Standard des digitalen Deutschland werden: Ambition in der Zielsetzung, Tempo und Konsequenz in der Umsetzung.“

Jetzt müsse es laut Wintergerst erstens darum gehen, den Digitalpakt Schule über den Mai 2024 hinaus fortzusetzen. Zweitens müssten Deutschlands Behörden und Rathäuser ihren Betrieb umgehend und durchgängig von analog auf digital umstellen. Und drittens müsse Deutschland seine Technologieförderung auf die wichtigsten Schlüsseltechnologien ausrichten und dort eine internationale Spitzenposition anstreben. Das gelte für Künstliche Intelligenz, Quantum Computing und Halbleiter als Basistechnologien und für das autonome Fahren, digitale Medizin und IT-Sicherheit im Anwendungsbereich.

„Wir sind in der Forschung im weltweiten Vergleich ganz vorne mit dabei, wir schaffen es aber zu selten, unser Know-how in Produkte zu übersetzen und auf den globalen Märkten erfolgreich zu positionieren“, betonte Wintergerst. So müsse zum Beispiel die KI raus aus den Hochschulen und Forschungsinstituten und rein in die Wirtschaft und den Markt. Hier sei auch die Wirtschaft selbst gefragt, Wissen und Handeln klafften oftmals weit auseinander.

Wie eine repräsentative Befragung des Bitkom zeigt, sind aus Sicht von 87 Prozent der Unternehmen digitale Technologien zwar für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit entscheidend, aber nicht einmal jedes dritte Unternehmen will seine Digitalinvestitionen steigern. Wintergerst: „Wir brauchen ein digitales Deutschland, das die Möglichkeiten der Digitalisierung unverkrampft und mutig ergreift, um die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs, des Klimawandels, der Demografie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu bewältigen. Deutschlands größtes Risiko ist das Risiko der verpassten Chance. Der Digitalgipfel ist ein Chancen-Gipfel.“